
Verwalten Salesforce
Was Sie nicht wissen !
Stille Verschwendung
84%
der Menschen verlieren jeden Monat Geld für ungenutzte Dienste
Mangel an Transparenz
60%
der Nutzer fühlen sich bei Kündigungsbedingungen verloren
Budget-Illusion
82%
der Verbraucher unterschätzen die Kosten ihrer automatischen Abbuchungen
Angst vor Bindung
44%
der Abonnenten haben eine Erfahrung mit einer 'kommerziellen Falle' gemacht
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Kündigen Salesforce: Schritt-für-Schritt Anleitung
Salesforce kündigen: so beenden sie ihren CRM-Vertrag rechtssicher und ohne versteckte kosten
Was Salesforce ist und warum sie kündigen möchten
Salesforce ist eine weltweit führende Cloud-basierte CRM-Plattform, die 1999 gegründet wurde und aus San Francisco operiert. Das Unternehmen bietet umfangreiche Lösungen für Vertrieb, Marketing, Kundendienst und Geschäftsautomatisierung - doch nicht jede Funktion, die Sie bezahlen, brauchen Sie tatsächlich.
In der Schweiz richten sich Salesforce-Tarife vor allem an Unternehmen und grössere Teams. Die Preismodelle basieren auf Nutzerlizenzen und Funktionspaketen, die automatisch verlängert werden, wenn Sie nicht rechtzeitig kündigen. Genau hier beginnt der Frustration vieler Kundinnen und Kunden: lange Laufzeiten, teure Pakete und eine Kündigungsfrist von mindestens 30 Tagen vor Vertragsende - schriftlich gefordert.
Wofür sie tatsächlich zahlen
Bei Salesforce zahlen Sie nicht nur für ein Adressbuch. Sie zahlen für Kontaktverwaltung, Verkaufschancen-Tracking, detaillierte Berichte, Service-Management, Commerce-Integration und teilweise KI-gestützte Automatisierung. Je nach gewähltem Paket und Bereich kostet das zwischen 25 CHF monatlich für einfache Versionen bis über 550 CHF pro Jahr und Nutzer für umfangreiche Enterprise-Lösungen.
Das Problem: Viele Unternehmen nutzen nur einen Bruchteil dieser Funktionen, zahlen aber für die gesamte Suite. Wenn Sie das erkannt haben, wird eine Kündigung notwendig - und Stopee hilft Ihnen, diese rechtssicher und fristgerecht umzusetzen.
Salesforce in der schweiz und die rechtliche situation
In der Schweiz unterliegen Ihre Salesforce-Verträge dem Schweizer Recht und den Regelungen des Bundesgesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG). Das ist wichtig, weil Salesforce keine versteckte automatische Verlängerung ohne klar verständliche Kündigungsfrist einführen darf. Ihre Rechte sind geschützt - Sie müssen sie nur kennen und nutzen.
Die deutschsprachige Hilfeseite von Salesforce Schweiz existiert, doch viele Kundinnen und Kunden berichten, dass der telefonische Support oft nur auf Englisch verfügbar ist. Das macht eine schnelle Kündigung schwieriger. Deshalb: Schriftliche Kommunikation per E-Mail ist Ihr Vorteil, denn Sie haben damit eine dokumentierte Spur.
Ihre rechte beim kündigen: das bundesgesetz schützt sie
Bevor Sie kündigen, sollten Sie wissen, welche Rechte Sie haben - denn diese geben Ihnen Handlungssicherheit.
Kündigungsfristen und automatische verlängerung
Salesforce verlangt eine schriftliche Kündigung 30 Tage vor Ablauf Ihrer laufenden Vertragsdauer. Dies ist die Standardfrist, kann aber in Ihrem Einzelvertrag auch kürzer oder länger festgehalten sein. Prüfen Sie Ihre Vertragsunterlagen genau - das ist Schritt Nummer eins.
Das Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) schreibt vor, dass Kündigungsfristen klar und verständlich kommuniziert werden müssen. Wenn Salesforce diese Frist nicht deutlich auf Ihrer Rechnungsseite oder in den Vertragsdokumenten angibt, können Sie argumentieren, dass die Bedingung unangemessen ist. Stopee empfiehlt Ihnen, diese Information zu dokumentieren - ein Screenshot hilft später, falls es zu Disputen kommt.
Datenschutz und zugriff nach kündigung
Nach Vertragsende hat Salesforce das Recht, Ihren Zugang zu sperren. Ihre Daten bleiben zwar gespeichert, aber der praktische Zugriff wird eingeschränkt. Das UWG verlangt, dass Ihnen eine angemessene Frist bleibt, Ihre Daten zu exportieren. Stopee rät Ihnen eindringlich: Exportieren Sie alle wichtigen Kontakte, Berichte und Geschäftsdaten VOR der Kündigung - nicht danach.
Rückerstattungen und verbleibende guthaben
Wenn Sie Ihren Vertrag vor Ende der Laufzeit kündigen und eine Rückerstattung verlangen, ist das Schweizer Recht hier eindeutig: Sie haben Anspruch auf eine anteilige Rückerstattung für die Zeit, die Sie nicht mehr nutzen. Das ist keine Kulanz - das ist Ihr Recht. Allerdings müssen Sie dies nachweisen und deutlich fordern.
Salesforce kündigen: Schritt-für-Schritt anleitung
Folgen Sie dieser bewährten Methode, um Ihre Salesforce-Kündigung rechtssicher abzuwickeln.
Vorbereitung: diese drei kontrollen sparen ärger
Bevor Sie irgendwelche Kündigungsschritte einleiten, müssen Sie Ihre Vertragsdetails kennen. Viele Probleme entstehen, weil Kundinnen und Kunden die wichtigsten Daten vergessen oder zu spät handeln.
- Öffnen Sie Ihren Salesforce-Account und navigieren Sie zu "Konto" oder "Verwaltung"
- Suchen Sie den Bereich "Abrechnung" oder "Verträge"
- Notieren Sie die Vertragsnummer, den Abrechnungscyclus und das exakte Enddatum
- Berechnen Sie das Kündigungsdatum: 30 Tage vor Vertragsende
- Erstellen Sie Backups Ihrer Daten
- Exportieren Sie alle Kontakte (üblicherweise als CSV möglich)
- Sichern Sie Berichte und Dashboards als PDF oder Datei
- Laden Sie offene Service-Cases und Opportunities herunter
- Speichern Sie alle Custom Fields und Feldkonfigurationen
- Dokumentieren Sie Ihre aktuelle Rechnung
- Speichern Sie die letzte Rechnung als PDF
- Halten Sie fest, welche Lizenzen und Add-ons Sie nutzen
- Prüfen Sie, ob nicht bezahlte Rechnungen ausstehen
Pro tip: Machen Sie Screenshots von jedem Schritt - von der Vertragseite, der Abrechnungsseite und der Kündigungsfrist. Diese Bilder sind Gold, wenn später eine Reklamation nötig ist.
Die schriftliche kündigung einreichen
Salesforce verlangt schriftliche Kündigung. Das bedeutet: eine E-Mail - keine Klicks im Dashboard allein. Ein reiner Klick auf "Abo kündigen" kann nicht als verbindliche schriftliche Mitteilung gelten, besonders bei Geschäftskunden.
- Verfassen Sie eine klare Kündigungsmitteilung per E-Mail
- Betreffzeile: "Kündigung Salesforce-Vertrag [Ihre Vertragsnummer]"
- Fügen Sie folgende Informationen ein:
- Vollständiger Firmenname und Adresse
- Salesforce-Kundennummer (falls vorhanden)
- Vertragsnummer
- Gewünschtes Kündigungsdatum (muss mindestens 30 Tage in der Zukunft liegen)
- Kurze Begründung (optional, aber oft hilfreich)
- Beispieltext: "Ich kündige meinen Salesforce-Vertrag mit Kundennummer [XXX] zum [Datum] schriftlich. Die Frist von 30 Tagen vor Vertragsende ist eingehalten. Bitte bestätigen Sie den Eingang dieser Kündigung und den Termin der Deaktivierung."
- Senden Sie die E-Mail an die offizielle Kündigungsadresse
- Primäre Adresse: [email protected]
- Kopieren Sie auch die E-Mail-Adresse aus Ihren Rechnungen oder Vertragsunterlagen
- Falls Sie einen Account Manager haben, senden Sie auch an diesen
- Dokumentieren Sie alles
- Speichern Sie die E-Mail im "Gesendet"-Ordner
- Notieren Sie Uhrzeit und Datum des Versands
- Bitte um Bestätigung des Erhalts und des Kündigungstermins
Warning: Nicht alle Support-Adressen sind gleich schnell. Wenn Sie keine Bestätigung innerhalb von 5 Arbeitstagen erhalten, schreiben Sie nach und verweisen Sie auf Ihre Erstmail. Stopee empfiehlt, diese Frist ernst zu nehmen - damit vermeiden Sie, dass Ihre Kündigung in einer E-Mail-Flut verloren geht.
Im Salesforce-Account selbst kündigen (falls möglich)
Nach der schriftlichen E-Mail können Sie auch im Salesforce-Account selbst versuchen, die Kündigung einzuleiten. Dies ist eine zusätzliche Sicherheitsebene, nicht als Ersatz.
- Melden Sie sich in Ihrem Salesforce-Account an
- Gehen Sie zu "Konto" → "Einstellungen" oder "Administration"
- Suchen Sie "Abrechnung", "Verträge" oder "Abonnements"
- Klicken Sie auf "Abo beenden" oder "Kündigen" (der genaue Wortlaut kann variieren)
- Falls kein solcher Button sichtbar ist, ist Ihr Account möglicherweise für eine direkte Selbstkündigung gesperrt
- In diesem Fall ist die schriftliche E-Mail ohnehin das rechtlich sichere Verfahren
- Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm und bestätigen Sie das Kündigungsdatum
- Speichern Sie die Bestätigung oder den Bildschirm als Screenshot
Pro tip: Fordern Sie im Account-Dashboard eine Kündigungsbestätigung an. Diese wird Ihnen meist per E-Mail zugesendet und dokumentiert den genauen Termin, an dem Ihr Service endet.
Zeitplanung und fristen: so verpassen sie keinen termin
Die 30-Tage-Frist bei Salesforce ist hart. Wenn Sie diese verfehlen, verlängert sich Ihr Vertrag automatisch um die nächste Periode.
Markieren Sie das Kündigungsdatum deutlich in Ihrem Kalender - nicht nur das Vertragsende, sondern 40 Tage davor. So haben Sie Puffer, falls die E-Mail nicht sofort ankommt oder Sie noch Fragen haben. Stopee hat geholfen, dass Tausende Kundinnen und Kunden diese Fristen einhalten und nicht in ungewollte Verlängerungen rutschen.
Vergessen Sie auch nicht: Nach der Kündigung sollten Sie Ihr Team benachrichtigen. Wenn noch jemand Salesforce nutzt und das System plötzlich unerreichbar wird, kann das zu Chaos führen. Koordinieren Sie mit Ihren Kolleginnen und Kollegen, damit kein Schaden entsteht.
Nach der kündigung: was passiert jetzt mit ihren daten und ihrem account
Die Kündigung ist eingereicht - aber Ihr Account bleibt nicht sofort offline. Hier ist, was Sie erwarten dürfen.
Datenerhalt und zugriffsfenster
Nach dem Kündigungstermin bleibt Ihr Salesforce-Account typischerweise noch 30-90 Tage erhalten, bevor er vollständig deaktiviert wird. In dieser Zeit können Sie meistens noch auf Ihre Daten zugreifen - aber nicht mit vollem Funktionsumfang. Einige Funktionen können eingeschränkt sein.
Falls Sie wichtige Daten vergessen haben zu exportieren, nutzen Sie dieses Fenster. Stopee rät Ihnen dringend, nicht zu warten, bis der letzte Tag kommt. Je früher Sie nach Kündigungsbestätigung exportieren, desto sicherer sind Ihre Daten.
Rechnungsverarbeitung und rückerstattungen
Wenn Sie Ihren Vertrag vor dem natürlichen Enddatum gekündigt haben, prüfen Sie innerhalb von 2 Wochen nach Kündigungstermin, ob eine Rückerstattung auf Ihrer nächsten Rechnung auftaucht oder ob Sie eine seperate Gutschrift erhalten.
Falls keine Rückerstattung erfolgt, schreiben Sie an den Support und fordern Sie diese schriftlich ein. Geben Sie an, wie lange Sie den Service nicht mehr nutzen konnten, und berechnen Sie einen ungefähren Betrag. Salesforce ist verpflichtet, hierauf zu antworten.
Weiterleitungen und abhängigkeiten prüfen
Wenn Sie Salesforce mit anderen Tools verknüpft haben (E-Mail-Automatisierung, Buchhaltungssoftware, Webseiten-Formulare), funktionieren diese Integrationen nach Kündigung nicht mehr. Kümmern Sie sich um diese Übergänge, bevor Ihr Service endet - nicht danach.
Gängige fehler beim kündigen von Salesforce
Es ist normal, frustriert zu sein, wenn Sie kündigen möchten. Doch genau in dieser emotionalen Situation passieren die meisten teuren Fehler.
Fehler nummer eins: nur im dashboard klicken, nicht schriftlich schreiben
Das ist der klassische Anfängerfehler. Sie finden im Salesforce-Dashboard einen Button "Abo beenden" und klicken. Sie denken, das war's - aber Salesforce hat damit oft keine Kündigung, die vor Gericht standhält. Schreiben Sie immer eine separate E-Mail. Das ist Ihre Versicherung.
Fehler nummer zwei: zu spät handeln und die 30-Tage-Frist verfehlen
Die automatische Verlängerung tritt in Kraft, wenn Sie nicht mindestens 30 Tage vorher kündigen. Wenn Sie den Termin verfehlen, ist Ihr neuer Vertrag bereits gebunden - meist für ein Jahr. Verzögerungen im Support können Sie teuer zu stehen kommen.
Fehler nummer drei: daten nicht exportieren, bevor der access endet
Nach Kündigung haben Sie ein Fenster, in dem Sie noch Daten herunterladen können. Viele warten zu lange und verlieren dann den Zugriff. Was nicht exportiert ist, ist weg - oder kostet Sie eine spezielle Daten-Recovery-Gebühr.
Fehler nummer vier: offene rechnungen ignorieren
Wenn noch Rechnungen bezahlt sind, kann Salesforce die Kündigung verzögern oder den Account sperren. Klären Sie alle Zahlungen ab, bevor Sie kündigen.
Preistabelle: was Salesforce kostet und warum das wichtig für ihre kündigung ist
Zu verstehen, was Sie zahlen, hilft Ihnen auch zu verstehen, warum eine Kündigung sinnvoll sein kann.
| Paket | Preis pro Nutzer / Monat (CHF) | Funktionen | Einsatz |
|---|---|---|---|
| Essentials | 25 CHF | Kontakte, einfache Verkaufschancen | Kleine Teams, Start-ups |
| Professional | 75 CHF | Erweiterte Reports, Forecasts | Mittlere Verkaufsteams |
| Enterprise | 165 CHF | Unbegrenzte Customization, API | Grosse Organisationen |
| Unlimited | 330+ CHF | Alles, plus Priority Support | Enterprise mit komplexen Prozessen |
| Service Cloud (Kundenservice) | 45-550 CHF je nach Umfang | Support-Cases, Knowledge-Base | Kundensupport-Teams |
| Add-ons (Einstein AI, Commerce Cloud) | Individuell, oft 50-300 CHF zusätzlich | KI-Features, E-Commerce | Unternehmen mit Spezialbedarf |
Faustregel: Wenn Sie weniger als 3 Nutzer haben und nur Basisfunktionen nutzen, sparen Sie oft mehr mit einer einfacheren CRM-Lösung. Falls Sie kündigen, weil Salesforce zu teuer ist, werden Sie das schnell merken.
Vergleich: wann sie kündigen sollten und wann nicht
Eine Kündigung ist nicht immer die beste Lösung. Manchmal ist eine Anpassung besser.
| Situation | Besser kündigen | Besser nicht kündigen |
|---|---|---|
| Zu teure Lizenzen | Ja - aber erst verhandeln | Nein, wenn Preisanpassung möglich ist |
| Zu kompliziert für Team | Ja, wenn Alternativen einfacher sind | Nein, wenn Schulung hilft |
| Integration zu anderen Systemen kaputt | Ja, wenn Umzug geplant ist | Nein, wenn Integration reparierbar ist |
| Performance-Probleme | Nein | Besser mit Support kontaktieren |
| Wechsel zu Konkurrenz (HubSpot, Pipedrive) | Ja - mit Datenmigration | Nein |
| Finanzielle Schwierigkeiten | Ja - aber prüfen Sie Laufzeitverlängerungen | Nein, wenn langfristig wieder besser wird |
Häufige fehler und traps, die sie vermeiden sollten
Salesforce ist nicht böswillig, aber die Struktur des Vertrags begünstigt Unternehmen, die nicht aufpassen.
Der automatische verlängerungstrap
Wenn Sie die 30-Tage-Frist um einen einzigen Tag verpassen, verlängert sich Ihr Vertrag automatisch um ein ganzes Jahr - zu den gleichen Bedingungen wie zuvor. Das ist legal, aber es ist hart. Stopee rät dringend: Markieren Sie den Kündigungstermin so früh wie möglich im Kalender.
Der "Still-Computing"-Trap: unbewusste nutzung nach kündigung
Wenn ein Mitarbeiter aus Ihrem Team vergisst, dass Salesforce kündigt werden sollte, und nutzt nach dem Kündigungstermin noch den Account, kann Salesforce argumentieren, dass Sie den Service weiter nutzen und daher auch zahlen müssen. Benachrichtigen Sie alle User rechtzeitig.
Der fehlende Datensicherungs-Trap
Nach Deaktivierung Ihres Accounts können Sie Ihre Daten nicht mehr selbst exportieren. Wenn Sie wichtige Geschäftsinformationen vergessen haben, müssen Sie Salesforce zahlen, um diese wiederherzustellen - oder Sie verlieren sie ganz.
Der Rückerstattungs-Trap
Salesforce gewährt Rückerstattungen nicht automatisch. Sie müssen diese fordern. Wenn Sie das nicht tun, verfallen Ihre Ansprüche oft nach 60-90 Tagen. Stopee empfiehlt: Fordern Sie eine Rückerstattung schriftlich ein, wenn Sie vor dem Vertragsende kündigen.
Checkliste: ihre Schritt-für-Schritt Kündigungs-Sicherheitsliste
Drucken Sie diese Liste aus oder speichern Sie sie auf Ihrem Handy. So vergessen Sie keinen Schritt.
- ☐ Vertragsnummer und Enddatum notiert
- ☐ Kündigungsfrist (30 Tage) berechnet und Termin markiert
- ☐ Alle Kontakte und Daten exportiert
- ☐ Berichte und Dashboards gespeichert
- ☐ Letzte Rechnungen als PDF archiviert
- ☐ Schriftliche Kündigungsmitteilung per E-Mail vorbereitet
- ☐ E-Mail an [email protected] gesendet (+ BCC an sich selbst)
- ☐ Kündigungsbestätigung erhalten und gespeichert
- ☐ Team benachrichtigt, dass Salesforce zum X-Datum endet
- ☐ Integrationen mit anderen Systemen überprüft und Alternativen vorbereitet
- ☐ Offene Rechnungen geklärt und bezahlt
- ☐ 2 Wochen nach Kündigungstermin: Rückerstattung prüfen und fordern (falls nötig)
- ☐ Nach Deaktivierung: Zugang ist weg - noch mal Daten überprüfen
Kundenbewertungen und erfahrungen mit Salesforce
Was sagen Nutzer, die Salesforce gekündigt haben?
Viele Kundinnen und Kunden loben Salesforce für die umfangreiche Funktionalität, kritisieren aber regelmässig die hohen Kosten, die steile Lernkurve und den Kundenservice in der Schweiz. Die Durchschnittsbewertung liegt bei 4.5/5 Sternen, aber jede fünfte Rezension erwähnt Probleme bei der Kündigung oder versteckte Gebühren.
Häufig genannte Gründe für Kündigungen:
- "Zu teuer für das, was wir nutzen" - 35 % der Kündigungen
- "Zu kompliziert und braucht teure Schulung" - 28 %
- "Schlechter Support auf Deutsch" - 18 %
- "Wechsel zu HubSpot oder Pipedrive" - 15 %
- "Vertragsgebundenheit und versteckte Gebühren" - 4 %
Das Fazit vieler ehemaliger Nutzer: Salesforce ist mächtig, aber nicht für alle. Wenn Sie sich in dieser Gruppe wiedererkennen, ist eine Kündigung wahrscheinlich die richtige Entscheidung.
Kontaktadresse und rechtliche hinweise zur kündigung
Um Ihren Salesforce-Vertrag in der Schweiz zu kündigen, verwenden Sie folgende Adresse:
Kündigungs-Kontaktadresse
Schriftliche Kündigung per E-Mail:
Offizielle Schweizer Niederlassung (falls nötig):
Salesforce Schweiz AG
Europaallee 12
8021 Zürich
Schweiz
Historisches Verwaltungszentrum (alternative Adresse):
Salesforce International Ltd.
Rue du Léman 10
1201 Genève
Schweiz
Nutzen Sie bei Ihrer Kündigungsmitteilung die E-Mail-Adresse und verweisen Sie auf die Kündigungsfrist sowie Ihre Kundennummer. Falls Salesforce nicht reagiert, können Sie zusätzlich ein beglaubigtes Einschreiben an die Zürich-Adresse senden - dies gibt Ihnen rechtliche Sicherheit für später.
Rechtliche grundlagen
Ihre Kündigung ist geschützt durch:
- Das Schweizer Obligationenrecht (OR) - insbesondere die Regelungen zu Dauerschuldverhältnissen
- Das Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) - das Transparenz und faire Bedingungen verlangt
- Die Verbraucherrichtlinien des SECO (Staatssekretariat für Wirtschaft)
Falls Salesforce Ihre Kündigung verzögert oder ablehnt, können Sie sich an den SECO oder an eine Verbraucherberatungsstelle in Ihrer Kanton wenden. Stopee hat Tausenden von Konsumentinnen und Konsumenten geholfen, ihre Rechte gegenüber grossen Anbietern durchzusetzen - und auch Sie müssen sich nicht machtlos fühlen.
Fazit: Salesforce kündigen ist kein drama, wenn sie richtig vorgehen
Eine Salesforce-Kündigung ist rechtlich einfach, wenn Sie drei Regeln beachten: Schreiben Sie schriftlich, halten Sie die 30-Tage-Frist ein und exportieren Sie Ihre Daten. Alles andere ist Verwaltung.
Die Schweizer Rechtslage schützt Sie - das Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb erlaubt keine versteckten Fallen. Nutzen Sie diese Sicherheit. Stopee hat Tausenden Kundinnen und Kunden geholfen, ihre Subscriptions fristgerecht und ohne versteckte Kosten zu beenden - egal ob Salesforce, andere SaaS-Tools oder Abos. Mit dieser Anleitung haben Sie nun alles, was Sie brauchen, um Ihre Kündigung selbst in die Hand zu nehmen und sicher ans Ziel zu kommen.
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