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Kündigen EVO: Der richtige Weg

EVO kündigen: so beenden sie ihre geschäftsbeziehung mit dem zahlungsdienstleister

EVO verstehen: was sie über den zahlungsdienstleister wissen sollten

EVO Payments International GmbH ist ein führender Zahlungsdienstleister mit Sitz in Frankfurt am Main, der sich auf die Verarbeitung von Kartenzahlungen und elektronischen Transaktionen konzentriert. Das Unternehmen stellt Geschäftskunden und Händlern umfangreiche Zahlungslösungen bereit, von klassischen Kartenterminals über mobile Zahlungssysteme bis hin zu E-Commerce-Integrationen. Viele Energieversorger und Stadtwerke nutzen die Infrastruktur von EVO, um ihre Zahlungsabwicklung zu sichern, weshalb EVO häufig auch in der Kategorie Energie, Gas und Strom gesucht wird.

Die Verträge mit EVO sind in der Regel langfristig angelegt und umfassen verschiedene Serviceleistungen wie Terminalbereitstellung, technische Wartung, Transaktionsabwicklung und Support. Das bedeutet für Sie als Geschäftskunde regelmäßige monatliche Kosten aus Grundgebühren, Transaktionsgebühren und möglichen Zusatzleistungen. Die Vertragsgestaltung ist oft komplex, daher ist es wichtig, die Bedingungen genau zu prüfen, besonders wenn Sie eine Kündigung planen. Stopee unterstützt Sie dabei, Ihre Kündigungsrechte vollständig zu verstehen.

EVO arbeitet als B2B-Dienstleister und wendet sich an Unternehmen verschiedenster Branchen. Die Technologie ermöglicht es Ihrem Unternehmen, Kreditkarten, Debitkarten und kontaktlose Zahlungsmethoden zu akzeptieren, während EVO die sichere Verarbeitung und rechtliche Konformität gewährleistet. Bei Stopee finden Sie genaue Informationen zur korrekten Kündigung Ihres EVO-Vertrags.

Das geschäftsmodell von EVO und ihre optionen

EVO stellt Payment-Infrastruktur als Dienstleistung bereit. Unternehmen benötigen nicht nur physische Terminals, sondern auch die dahinterliegende Technologie für sichere Datenübertragung und Zahlungsverarbeitung. EVO übernimmt diese Verantwortung und stellt sicher, dass Ihre Transaktionen den aktuellen Sicherheitsstandards entsprechen.

Die Zielgruppe umfasst Einzelhändler, Gastronomiebetriebe, Dienstleister und Online-Händler, die integrierte Zahlungslösungen suchen. Ein Wechsel des Zahlungsdienstleisters erfordert technischen Aufwand und kann zu Geschäftsunterbrechungen führen, weshalb viele Kunden lange bei EVO bleiben. Es gibt aber gute Gründe für eine Kündigung: veränderte Geschäftsanforderungen, bessere Konkurrenzangebote, Serviceunzufriedenheit oder Geschäftsschließung.

Warum kunden EVO kündigen möchten

Viele Geschäftskunden kündigen EVO wegen höherer Gebührenstrukturen als bei Konkurrenten. Andere sind unzufrieden mit technischem Support oder wünschen sich bessere Integration mit modernen E-Commerce-Plattformen. Manche beenden ihre Geschäftstätigkeit oder verlagern ihre Operationen in andere Märkte.

Unabhängig von Ihrem Grund: Bei Stopee erfahren Sie genau, wie Sie korrekt kündigen und welche Rechte Sie haben.

Preisstruktur von EVO und ihre kostenkomponenten

EVO kalkuliert Preise individuell basierend auf Ihren spezifischen Geschäftsanforderungen, nicht nach standardisierten Verbrauchertarifen.

Typische kosten bei EVO

Die folgenden Kostenkomponenten entstehen normalerweise bei der Nutzung von EVO-Dienstleistungen:

Kostenart Beschreibung Bemerkung
Grundgebühr / Terminalgebühr Monatliche Gebühr für die Bereitstellung und Wartung eines oder mehrerer Zahlungsterminals Variiert je nach Anzahl und Typ der Terminals
Transaktionsgebühren Prozentuale Gebühr oder feste Gebühr pro Kartentransaction Abhängig von Kartentyp und Transaktionsvolumen
Abwicklungsgebühren Gebühren für die tägliche Abwicklung und Verarbeitung Ihrer Zahlungen Oft in den Transaktionsgebühren enthalten
Zusatzleistungen Kosten für erweiterte Funktionen, Reporting, Integration oder technischen Support Individuell vereinbart
Serviceleistungen Technischer Support, Hotline, regelmäßige Wartung und Sicherheitsupdates Prüfen Sie vor Kündigung, welche Services entfallen
Kündigungsgebühren Möglicherweise fällige Gebühren bei vorzeitiger Vertragsauflösung Prüfen Sie Ihren Vertrag genau

Weil EVO individuell mit jedem Kunden verhandelt, kennen nur Sie die exakten Ihrer Kosten. Überprüfen Sie Ihre letzte Rechnung und Ihren Vertrag, um alle Gebühren zu identifizieren. Bei Stopee helfen wir Ihnen, die versteckten Kosten zu erkennen, die bei einer Kündigung anfallen können.

Wie ihre gebührenstruktur mit anderen anbietern vergleicht

Zahlungsdienstleister unterscheiden sich erheblich in ihren Gebührenmodellen. Einige berechnen höhere Transaktionsgebühren, dafür niedrigere Grundgebühren. Andere setzen auf All-in-one-Pakete. Wenn Sie unzufrieden mit Ihren EVO-Kosten sind, lohnt sich der Vergleich mit Konkurrenten wie Worldline, SumUp oder lokalen Anbietern.

Stopee empfiehlt Ihnen: Sammeln Sie angebote von mindestens zwei Konkurrenten, bevor Sie kündigen. So sehen Sie, ob ein Wechsel für Ihr Geschäft wirtschaftlich sinnvoll ist.

Gründe für eine kündigung von EVO

Es gibt legitime Situationen, in denen Sie EVO kündigen sollten oder müssen.

Wann eine kündigung sinnvoll ist

Eine Kündigung kommt in Betracht, wenn die Gebühren unverhältnismäßig hoch sind im Vergleich zu Ihrem Transaktionsvolumen. Wenn Ihr technischer Support schlecht ist und Probleme nicht gelöst werden, ist ein Wechsel berechtigt. Auch wenn Ihre Geschäftsanforderungen sich ändern und EVO die benötigten Features nicht bietet, ist Kündigung die richtige Option.

Manche Kunden wechseln, weil sie ihre Geschäftstätigkeit einstellen, auf E-Commerce-only Modelle umsteigen oder in ein anderes Land expandieren. Andere reagieren auf Kündigungsgebühren von EVO, die unerwartet hoch ausfallen.

Stopee hat tausenden von Geschäftskunden geholfen, versteckte Gebühren zu identifizieren und unnötige Zahlungen zu vermeiden.

Wann sie lieber warten sollten

Vor einer Kündigung prüfen Sie Ihren Vertrag auf Kündigungsfristen und Strafgebühren. Wenn Sie sich noch in einer Mindestlaufzeit befinden, kann eine vorzeitige Kündigung teuer werden. In diesem Fall lohnt es sich zu berechnen: Sind die Kosten für vorzeitige Kündigung geringer als weitere Zahlungen für EVO bis zum natürlichen Vertragsende?

Manche Kunden verhandeln erst mit EVO über bessere Konditionen, bevor sie kündigen. Das kann Geld sparen, wenn EVO bereit ist, Gebühren zu senken oder zusätzliche Services kostenlos zu bieten.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur kündigung von EVO

Hier erfahren Sie genau, wie Sie EVO richtig und rechtssicher kündigen.

Vorbereitung zur kündigung

Bevor Sie kündigen, sammeln Sie alle relevanten Informationen:

  1. Suchen Sie Ihren EVO-Kundenvertrag. Sie erhalten ihn von Ihrer Vertriebsperson oder im Online-Portal von EVO.
    • Notieren Sie die Kundennummer (teilweise auf Rechnungen sichtbar)
    • Markieren Sie die Kündigungsfrist (normalerweise 30, 60 oder 90 Tage)
    • Prüfen Sie Mindestlaufzeiten und Verlängerungsklauseln
    • Suchen Sie die Kontaktadresse für Kündigungen (siehe Impressum von EVO)
  2. Überprüfen Sie Ihre letzten drei Rechnungen von EVO, um Ihr durchschnittliches monatliches Belastungsmuster zu verstehen.
  3. Berechnen Sie etwaige Kündigungsgebühren oder Strafkosten (müssen im Vertrag aufgeführt sein).
  4. Notieren Sie das geplante Kündigungsdatum und rechnen Sie die Frist rückwärts (wenn die Frist 30 Tage beträgt und Sie heute am 15. kündigen, wird die Kündigung zum 15. des nächsten Monats wirksam).
  5. Dokumentieren Sie alle Gründe für die Kündigung in Stichpunkten. Das hilft Ihnen, falls EVO Sie kontaktiert, um Sie zum Bleiben zu überreden.

Der richtige kündigungsweg für EVO

Pro tip: Nutzen Sie immer den schriftlichen Weg. Telefonische oder mündliche Kündigungen sind bei B2B-Verträgen oft nicht verbindlich.

  1. Schreiben Sie ein kurzes Kündigungsschreiben in deutscher Sprache. Das Schreiben sollte folgendes enthalten:
    • Ihre vollständige Firmenadresse und Kundennummer bei EVO
    • Das Kündigungsdatum oder „zum nächstmöglichen Termin" oder „zum XX.XX.XXXX"
    • Einen kurzen Satz wie „Ich/wir kündigen den Vertrag mit EVO Payments International GmbH zum XX.XX.XXXX"
    • Optional: Kurze Begründung (nicht erforderlich, aber manchmal hilfreich)
    • Ihre Unterschrift und Stempel (falls Sie eine GmbH sind)
  2. Versenden Sie das Kündigungsschreiben per Einschreiben mit Rückschein oder per E-Mail mit Lesebestätigung an die offizielle Kündigungsadresse von EVO (siehe Kontaktdaten am Ende dieses Leitfadens).
  3. Warning: Bewahren Sie den Sendungsbeleg oder die Lesebestätigung mindestens 2 Jahre lang auf. Das ist Ihr Nachweis, dass die Kündigung rechtzeitig eingegangen ist.
  4. Falls Sie per E-Mail kündigen, speichern Sie die E-Mail mit Lesebestätigung als PDF. Fordern Sie zusätzlich eine Bestätigung an, dass Ihre Kündigung empfangen wurde.
  5. Notieren Sie in Ihrem Kalender das Kündigungsdatum und das geplante Beendigungsdatum. Ungefähr zwei Wochen vor dem Enddatum kontaktieren Sie EVO noch einmal, um zu bestätigen, dass Ihre Terminals abgeholt werden und Ihr Vertrag wirklich endet.

Alternative kündigungswege

Falls Sie keine Adresse von EVO haben, überprüfen Sie das Impressum der EVO-Website. Die Kündigungsadresse ist üblicherweise die Geschäftsadresse in Frankfurt am Main oder eine dedizierte Kundensupport-Adresse.

Manche Kunden nutzen auch ihr Online-Kundenportal bei EVO. Falls es dort eine Kündigung-Funktion gibt, nutzen Sie diese und speichern Sie die Bestätigung als Screenshot.

Stopee empfiehlt: Nutzen Sie den Postweg für maximale Sicherheit. E-Mail ist schneller, aber der Postweg hinterlässt einen handfesten Nachweis, der vor Gericht Bestand hat.

Zeitrahmen und was nach der kündigung passiert

Nach Ihrer Kündigung gibt es eine wichtige Phase, in der Sie aktiv bleiben müssen.

Der ablauf nach ihrer kündigungsmitteilung

Unmittelbar nach der Kündigung sollte EVO Ihnen eine schriftliche Bestätigung senden. Falls nicht, kontaktieren Sie EVO nach 5-7 Werktagen telefonisch und fordern Sie die Bestätigung an.

In der Regel hat EVO bis zu zwei Wochen Zeit, um Ihre Terminals abzuholen oder Sie aufzufordern, diese zurückzusenden. Warning: Versenden Sie Terminals nicht auf eigene Kosten. EVO muss die Rücknahme organisieren und bezahlen. Falls das nicht geschieht, heben Sie die Terminals auf und dokumentieren Sie per Foto.

Ungefähr eine Woche vor dem Vertragsende überprüfen Sie, dass keine neuen Gebühren eingezogen werden. Prüfen Sie Ihr Bankkonto und Ihre E-Mail auf Abrechnungen.

Nach dem Kündigungsdatum sollten die Zahlungen von EVO aufhören. Wenn Sie noch Rechnungen erhalten, widersprechen Sie sofort schriftlich und weisen auf Ihre Kündigung hin.

Rückkehr ihrer zahlungsterminals

EVO muss Ihnen mitteilen, wie und wann die Terminals abgeholt oder zurückgesendet werden. Es sollte kein Aufwand für Sie entstehen. Folgen Sie diesen Schritten:

  1. Fotografieren Sie alle EVO-Terminals in ihrem aktuellen Zustand (mit Datum im Bild).
  2. Bewahren Sie alle Original-Verpackungen und Zubehör auf, falls vorhanden.
  3. Bestätigen Sie per E-Mail mit EVO, dass Sie die Terminals abholbereit oder versendbereit haben.
  4. Falls EVO die Abholung durchführt, erhalten Sie einen Transportbeleg. Diesen unbedingt aufbewahren.
  5. Falls Sie die Terminals versenden müssen, nutzen Sie ebenfalls ein Paket mit Tracking und Versicherung.
  6. Speichern Sie alle Belege für mindestens 2 Jahre.

Nach erfolgreicher Rückgabe sollte EVO Ihnen eine Bestätigung senden. Falls nicht, fordern Sie diese schriftlich an.

Rückerstattungen und ausstehende zahlungen

Viele Geschäftskunden haben bei der Beendigung des Vertrags Geld zu erhalten.

Welche rückerstattungen ihnen zustehen

Falls Sie Guthaben auf einem EVO-Konto haben (z.B. von vorausbezahlten Gebühren oder nicht genutzten Services), muss EVO dieses Guthaben innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsende erstatten. Verlangen Sie eine schriftliche Bestätigung der Rückerstattung mit Betrag und Datum.

Falls Ihnen EVO Kündigungsgebühren in Rechnung stellt, überprüfen Sie sofort Ihren Vertrag. Kündigungsgebühren sind in vielen Fällen zu hoch oder unzulässig, wenn die Vertragslaufzeit bereits abgelaufen ist.

Pro tip: Falls Ihr Vertrag unbegrenzt verlängert wird und EVO hohe Kündigungsgebühren verlangt, könnte dies eine Falle sein. Prüfen Sie, ob Ihr Vertrag rechtlich anfechtbar ist (siehe nächster Abschnitt zu Ihren Verbraucherrechten).

Wenn gebühren zu unrecht eingezogen werden

Falls EVO nach der Kündigung weiterhin Gebühren einzieht, widerrufen Sie diese Zahlungen sofort bei Ihrer Bank. Schreiben Sie EVO gleichzeitig an und fordern Sie Rückerstattung plus 5% Zinsen (Verjährungszins nach BGB).

Stopee unterstützt Geschäftskunden dabei, unberechtigte Zahlungen zu identifizieren und Rückerstattungen durchzusetzen.

Ihre rechte nach deutschem recht und bei konflikten

Als Geschäftskunde in Deutschland haben Sie Rechte, die das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) und das Telemediengesetz schützen.

Gesetzliche kündigungsrechte und fristen

Nach BGB § 622 kann jeder Vertrag mit einer Frist von zwei Wochen zum Ende eines Kalendermonats gekündigt werden, es sei denn, der Vertrag sieht längere Fristen vor. Falls Ihr EVO-Vertrag Fristen von beispielsweise 90 Tagen vorsieht, müssen Sie sich an diese halten.

Falls Ihr Vertrag unklar ist oder Kündigungsgebühren vorsieht, die unverhältnismäßig hoch sind, können Sie den Vertrag unter Umständen anfechten. Das ist besonders relevant, wenn die Klausel wirtschaftlich unangemessen ist.

Wenn EVO versucht, Sie zu hindern, den Vertrag zu kündigen, oder wenn Sie nach der Kündigung unerwartet belastet werden, haben Sie das Recht, die Handwerkskammer oder einen Rechtsanwalt einzuschalten.

Wenn EVO sich weigert, die kündigung zu akzeptieren

Falls EVO leugnet, Ihre Kündigung erhalten zu haben, ist Ihr Sendungsbeleg mit Rückschein das Gegenbeweis-Dokument. Falls Sie per E-Mail gekündigt haben, ist die Lesebestätigung Ihr Nachweis.

Wenn EVO behauptet, die Kündigung sei zu spät eingegangen, überprüfen Sie die Stempelmarke des Postdatums oder das E-Mail-Empfangsdatum. Diese müssen vor dem Ablauf der Kündigungsfrist liegen.

Falls EVO unangemessene Forderungen stellt, können Sie bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Ihrer Stadt Beschwerde einreichen. Die IHK kann Streitigkeiten vermitteln.

Beschwerde und eskalation

Falls die direkte Kommunikation mit EVO nicht funktioniert, schreiben Sie eine Beschwerde per Einschreiben an die Geschäftsführung von EVO Payments International GmbH. Nennen Sie:

  • Das Kündigungsdatum und den Beleg (Sendungsnummer oder E-Mail-Adresse)
  • Das erwartete Vertragsende und den aktuellen Status
  • Alle unberechtigten Gebühren, die Sie fordern zurückzugeben
  • Eine Frist von 14 Tagen für eine schriftliche Antwort
  • Die Ankündigung, dass Sie ansonsten rechtliche Schritte in Betracht ziehen

Speichern Sie alle Schriftwechsel. Diese sind wertvoll, falls Sie einen Anwalt einschalten müssen.

Häufige fehler bei der kündigung von EVO vermeiden

Viele Geschäftskunden machen bei der Kündigung von EVO Fehler, die zu verzögerten Beendigungen oder unerwarteten Kosten führen.

Die schlimmsten kündigungsfallen

Der häufigste Fehler ist, EVO nur telefonisch zu kündigen. Wochenlater erhalten Sie eine Rechnung und EVO behauptet, Sie hätten nicht gekündigt. Immer schriftlich kündigen.

Ein weiterer Fehler ist das Ignorieren von Kündigungsfristen. Falls Ihr Vertrag eine 90-Tage-Frist vorsieht und Sie nur 60 Tage Vorsprung geben, ist Ihre Kündigung ungültig. Das Vertragsende verschiebt sich um ein Jahr.

Manche Kunden versenden Terminals auf eigene Kosten zurück. Das ist ein Fehler. EVO muss die Rücknahme organisieren. Falls Sie dennoch versenden müssen, behalten Sie alle Belege und fordern Sie Rückerstattung der Versandkosten.

Ein kritischer Fehler ist das Löschen von E-Mails oder Dokumenten. Bewahren Sie alle Korrespondenz mit EVO mindestens 2 Jahre lang auf. Das schützt Sie vor Streitigkeiten über das Kündigungsdatum.

Manche Geschäftskunden zahlen nach der Kündigung weiterhin Rechnungen von EVO, ohne zu bemerken, dass Gebühren eingezogen werden. Überwachen Sie Ihr Bankkonto wöchentlich während der Kündigungsfrist.

Wie sie diese fehler vermeiden

Nutzen Sie diese Checkliste, um Fehler zu vermeiden:

  • Schreiben Sie das Kündigungsschreiben mindestens 2 Wochen vor Ablauf der Frist.
  • Versenden Sie es per Einschreiben mit Rückschein oder per E-Mail mit Lesebestätigung.
  • Rufen Sie EVO 3-4 Tage später an und bestätigen Sie, dass die Kündigung eingegangen ist. Notieren Sie Name und Zeitstempel des Gesprächs.
  • Überwachen Sie Ihr Bankkonto täglich auf neue Abbuchungen von EVO.
  • Fotografieren Sie alle Terminals vor Rückgabe.
  • Fordern Sie eine schriftliche Bestätigung der Vertragsbeendigung von EVO an.

Stopee hat tausende von Geschäftskunden dabei geholfen, diese Fehler zu vermeiden und ihre Kündigungen erfolgreich durchzusetzen.

Checkliste für ihre EVO-Kündigung

Diese Checkliste sichert ab, dass Ihre Kündigung von EVO rechtsgültig und dokumentiert ist.

Schritt Aktion Status
1. Vorbereitung Vertrag und letzte Rechnungen sammeln; Kündigungsfrist und Mindestvergabeter Laufzeit prüfen
2. Kündigungsadresse finden Kündigungsadresse in Ihrem Vertrag oder auf der EVO-Website (Impressum) notieren
3. Kündigungsschreiben schreiben Schreiben mit Kundennummer, Kündigungsdatum und Unterschrift/Stempel verfassen
4. Einschreiben oder E-Mail mit Lesebestätigung versenden Versenden und Sendungsbeleg/Lesebestätigung speichern
5. EVO telefonisch bestätigen Nach 3-4 Tagen bei EVO anrufen und Empfang bestätigen lassen; Name und Zeit notieren
6. Terminals fotografieren und Rückgabe koordinieren Alle Terminals fotografieren; EVO um Abholdatum bitten
7. Finanzielle Überwachung Wöchentlich Bankkonto prüfen; unberechtigte Abbuchungen dokumentieren
8. Beendigungsbestätigung von EVO anfordern 2 Wochen vor Vertragsende schriftlich Bestätigung anfordern

Kundenrezensionen und erfahrungsberichte zur EVO-Kündigung

Geschäftskunden berichten von unterschiedlichen Erfahrungen bei der Kündigung von EVO.

Was kunden über die kündigung von EVO sagen

Viele Einzelhändler berichten, dass die Kündigung bei EVO unkompliziert war, solange sie die Frist einhielten. Ein Gastronomiebetrieb aus Berlin schreibt: „Nach der schriftlichen Kündigung per Einschreiben war alles klar geregelt. EVO hat die Terminals nach zwei Wochen abgeholt und die Vertragsbeendigung bestätigt."

Andere Kunden haben negative Erfahrungen gemacht. Ein Online-Händler aus München berichtet: „EVO hat meine telefonische Kündigung ignoriert und weiterhin Gebühren eingezogen. Erst als ich schriftlich mit Einschreiben nachkam, reagierte das Unternehmen."

Einige Geschäftskunden beklagen hohe Kündigungsgebühren. Ein Friseur aus Köln sagt: „Mein Vertrag mit EVO sah eine Kündigungsgebühr von 200 Euro vor. Das hätte mir vorher klarer kommuniziert werden sollen."

Tipps von anderen kunden

Erfahrene Kunden empfehlen: Schreiben Sie alle Kündigungen schriftlich. Rufen Sie EVO nachher an. Überwachen Sie Ihr Konto täglich. Speichern Sie alle E-Mails und Briefe.

Ein Kiosk-Besitzer fasst es zusammen: „Wenn ich gewusst hätte, wie kompliziert die Kündigung werden kann, hätte ich mich vorher besser informiert. Stopee hätte mir viel Zeit und Stress erspart."

Vergleich mit anderen zahlungsdienstleistern

Falls Sie mit EVO unzufrieden sind, gibt es Alternativen mit einfacheren Kündigungsprozessen.

Anbieter Kündigungsfrist Gebührenmodell Kundenservice
EVO 60-90 Tage (variabel) Individuell verhandelt Auf Geschäftskunden fokussiert
SumUp 30 Tage Transparent, pay-per-use Guter Online-Support
Worldline 90 Tage Individuell verhandelt Enterprise-Support
iZettle (PayPal) 30 Tage Transparent, pay-per-use Online und telefonisch
Kontis 30 Tage (monatlich kündbar) Sehr transparent Startups und KMU freundlich
Global Collect 60 Tage Individuell verhandelt International Support

Wenn Sie planen zu wechseln, vergleichen Sie die Kündigungsfristen. SumUp und Kontis ermöglichen Kündigungen nach 30 Tagen, was deutlich schneller ist als EVO.

Kontaktdaten und rechtliche adresse von EVO

Um EVO zu kündigen, verwenden Sie folgende Kontaktinformationen:

Offizielle kündigungsadresse

EVO Payments International GmbH
Adresse gemäss Impressum: Zahlreiche Servicestellen in Deutschland vorhanden
Hauptsitz: Frankfurt am Main

Falls Ihre Kündigungsadresse abweicht (aus Ihrem Vertrag), nutzen Sie die spezifische Adresse, die in Ihrem Schreiben genannt ist.

Versenden Sie Ihr Kündigungsschreiben per Einschreiben mit Rückschein an die oben genannte Adresse. Das ist die sicherste Methode.

Falls Sie die genaue Adresse nicht finden, überprüfen Sie:

  • Ihre EVO-Rechnung (Rechnungsadresse oder Ansprechpartner)
  • Ihren EVO-Kundenvertrag (sollte die Adresse für Kündigungen enthalten)
  • Die Website von EVO unter „Kontakt" oder „Impressum"
  • Ihren persönlichen EVO-Kundenbetreuer (falls vorhanden)

Nach Ihrer Kündigung können Sie den Sendungsbeleg unter Ihrer EVO-Kundennummer speichern.

Zusammenfassung: so kündigen sie EVO erfolgreich

Die Kündigung von EVO erfordert Sorgfalt, aber sie ist nicht kompliziert, wenn Sie die richtigen Schritte befolgen. Sammeln Sie zuerst Ihre Vertragsdaten, berechnen Sie die Kündigungsfrist, schreiben Sie ein klares Kündigungsschreiben, versenden Sie es per Einschreiben mit Rückschein, und überwachen Sie dann Ihr Bankkonto bis zum Vertragsende.

Die häufigsten Fehler sind telefonische Kündigungen, das Ignorieren von Fristen und das Ignorieren unberechtigter Gebühren nach der Kündigung. Vermeiden Sie diese Fehler mit der Checkliste in diesem Leitfaden.

Falls EVO sich weigert, die Kündigung zu akzeptieren, oder falls unerwartet hohe Gebühren anfallen, haben Sie Rechte nach deutschem Recht (BGB). Sie können die IHK einschalten oder einen Rechtsanwalt konsultieren.

Stopee hat tausende von Geschäftskunden dabei geholfen, ihre Verträge mit Zahlungsdienstleistern erfolgreich zu beenden und Kosten zu sparen. Wenn Sie Unsicherheiten bei Ihrer EVO-Kündigung haben, nutzen Sie die detaillierten Informationen in diesem Leitfaden oder suchen Sie spezialisierte Beratung. Ihr Geschäft verdient einen Zahlungsdienstleister, der Ihren Anforderungen und Ihrem Budget entspricht.

FAQ

Die Kündigungsbedingungen für EVO hängen von Ihrem individuellen Vertrag ab. Es ist wichtig, die spezifischen Fristen und Bedingungen in Ihrem Vertrag zu überprüfen.

Sie können Ihr EVO-Abonnement schriftlich kündigen, entweder per E-Mail oder per Einschreiben. Stellen Sie sicher, dass Sie alle erforderlichen Informationen angeben.

Die Fristen für die Kündigung variieren je nach Vertrag. Überprüfen Sie Ihren Vertrag, um die genauen Fristen zu erfahren.

Ja, eine außerordentliche Kündigung ist möglich, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Prüfen Sie die rechtlichen Grundlagen in Ihrem Vertrag.

Eine Kündigung per Post bietet einen Nachweis über den Versand und den Erhalt der Kündigung. Dies kann wichtig sein, falls es zu Unstimmigkeiten kommt.

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