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Business Factory

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Kündigen Business Factory: Schritt-für-Schritt Anleitung

Business Factory kündigen in der schweiz: Schritt-für-Schritt-Anleitung und ihre rechte

Was ist Business Factory und wofür wird es genutzt

Business Factory bietet abonnierbare Unternehmensdienstleistungen rund um Beratung, Projektmanagement und digitale Transformation für Schweizer Firmen an. Das Angebot richtet sich an Unternehmen, die gemeinsame Nutzung von Tools, administrative Steuerung und betreute Einführung benötigen. Sie erhalten Team-Funktionen, Administratorrechte und dedizierten Support im Paket.

Wichtig für Sie: Im deutschsprachigen Raum gibt es mehrere Unternehmen mit diesem Namen. In der Schweiz sind zwei Business Factory GmbH-Einträge dokumentiert - eine in Dietlikon (Zürich) und eine in Frauenfeld (Thurgau). Bevor Sie kündigen, gleichen Sie Ihre Vertragsunterlagen, Rechnungen und die genaue Unternehmensadresse ab. So stellen Sie sicher, dass Ihre Kündigung beim richtigen Anbieter ankommt und nicht verloren geht.

Wofür unternehmen Business Factory nutzen

Firmen setzen Business Factory für zentrale Projektabwicklung, Teamkoordination und Verwaltung von Geschäftsprozessen ein. Die Plattform ermöglicht es mehreren Nutzern, gleichzeitig auf Projektdaten zuzugreifen, Aufgaben zu verteilen und Fortschritte nachzuverfolgen. Besonders für KMU in der Schweiz ist die automatisierte Dokumentenverwaltung und die begleitete Umstellung von manuellen Prozessen attraktiv.

So unterscheiden sich die tarife bei Business Factory

Business Factory arbeitet mit zwei Haupttarifen, die jeweils für eine Mindestlaufzeit von zwölf Monaten gelten. Der Business Plan kostet etwa CHF 89 pro Monat und bietet Grundfunktionen für kleine Teams. Der Enterprise Plan kostet rund CHF 179 pro Monat und enthält Single Sign-On, erweiterte Admin-Kontrollen, unbegrenzte Teammitglieder und betreute Einführung.

Ein wichtiger Punkt für Ihre Planung: Es gibt keinen kostenlosen Testzeitraum. Das bedeutet, dass Sie sofort zahlungspflichtig werden, wenn Sie ein Abo abschliessen. Monatliche Abrechnungen sind üblich, aber die Mindestbindung beträgt immer zwölf Monate. Sie können also nicht einfach nach einem Monat kündigen - die Kündigung muss spätestens einen Monat vor Ablauf der zwölf Monate eingehen.

Ihre verbraucherschutzrechte bei Business Factory

Als Konsument oder Unternehmensverantwortlicher in der Schweiz haben Sie Schutzrechte, die Ihnen bei der Kündigung helfen. Das Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) und das Bundesgesetz über den Konsumentenschutz (KSchG) regeln, wie Anbieter mit Ihnen kommunizieren dürfen und was zulässig ist.

Ihre rechte beim Abo-Entzug und automatischer verlängerung

Der Vertrag mit Business Factory unterliegt Schweizer Recht und wird automatisch um weitere zwölf Monate verlängert, wenn Sie nicht spätestens einen Monat vor Ablauf kündigen. Das ist nicht fair versteckt - es steht in den Bedingungen - aber viele Nutzer vergessen die Frist und werden überrascht, wenn die nächste Rechnung kommt.

Wichtig: Nach der Kündigung werden Ihre Nutzerdaten gemäss den Bedingungen nicht länger gespeichert. Das bedeutet, Sie müssen alle Projektdaten, Kontakte und wichtigen Dateien lokal herunterladen, bevor die Kündigung wirksam wird. Stopee empfiehlt Ihnen dringend, diesen Schritt nicht zu vergessen.

Wann sie bei problemen die behörden einschalten können

Wenn Business Factory Ihre Kündigung ignoriert, Sie weiterhin belastet oder den Zugang nicht wie versprochen beendet, können Sie sich an die zuständige Behörde wenden. In der Schweiz ist das die Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) für Konsumentenfragen. Sie können auch bei Ihrer Kantonsregierung (Kanton Zürich oder Kanton Thurgau je nach Anbieter) eine Beschwerde einreichen.

Der Vertrag sieht vor, dass Streitigkeiten vor den ordentlichen Gerichten im Kanton Zürich entschieden werden. Das bedeutet: Wenn Sie gegen Business Factory prozessieren müssen, findet das in Zürich statt. Für viele kleinere Rückforderungen lohnt sich ein rechtlicher Weg aber nicht - deshalb ist es umso wichtiger, die Kündigung sauber und dokumentiert durchzuführen.

So kündigen sie Business Factory richtig

Die Kündigung von Business Factory erfordert Sorgfalt und Dokumentation, weil der Anbieter auf dem Schriftweg besteht. Hier ist Ihre vollständige Anleitung, um den Prozess saubel zu bewältigen.

Vor der kündigung: diese vorbereitungen sind wichtig

Bevor Sie kündigen, treffen Sie drei konkrete Vorkehrungen. Erstens: Prüfen Sie Ihre aktuelle Laufzeit, das nächste Abrechnungsdatum und ob Sie noch innerhalb des zwölf-Monats-Vertrags sind. Zweitens: Speichern Sie Screenshots Ihres aktuellen Plans und der letzten Rechnung. Drittens: Notieren Sie das Datum, bis zu dem Ihr Zugang laufen soll - das ist wichtig, um später Reklamationen zu belegen.

Pro tip: Exportieren Sie jetzt alle wichtigen Projektdateien, Kundenlisten, Verträge und Notizen lokal auf Ihren Computer. Nach der Kündigung verlieren Sie diesen Zugriff - die Plattform speichert Ihre Daten nicht mehr. Sie haben möglicherweise nur wenige Tage Zeit, das zu tun.

Warning: Die automatische Verlängerung greift, wenn Sie nicht spätestens einen Monat vor Ende Ihrer aktuellen Laufzeit kündigen. Wenn Ihre Laufzeit zum Beispiel am 31. März endet, muss Ihre Kündigung bis 28. Februar eingehen. Verpassen Sie diese Frist, zahlen Sie für weitere zwölf Monate.

Kündigung per schriftweg einreichen

Business Factory verlangt, dass Sie schriftlich kündigen. Das heisst: ein formales Schreiben, per Post oder beglaubigter E-Mail. Hier sind die Schritte, die Sie befolgen:

  1. Öffnen Sie ein neues Word-Dokument oder nutzen Sie ein Muster-Kündigungsschreiben von Stopee.
    • Schreiben Sie oben Ihre vollständige Adresse und das Datum.
    • Adressieren Sie das Schreiben an die korrekte Business Factory GmbH (siehe Abschnitt "Kontaktdaten" weiter unten).
    • Verwenden Sie in der Betreffzeile: "Kündigung des Abonnements zum [genaues Datum]".
  2. Schreiben Sie einen kurzen, formalen Text:
    • "Hiermit kündige ich mein Abo bei Business Factory, Plan [Business/Enterprise], mit sofortiger Wirkung zum [Datum]. Meine Kundennummer ist [Ihre Nummer]. Bitte bestätigen Sie den Erhalt dieser Kündigung schriftlich."
    • Nennen Sie die E-Mail-Adresse oder Benutzer-ID, unter der Sie angemeldet sind.
    • Bitte um schriftliche Bestätigung.
  3. Unterschreiben Sie das Schreiben handschriftlich (oder nutzen Sie eine digitale Signatur).
  4. Senden Sie das Schreiben per Einschreiben oder beglaubigter E-Mail mit Lesebestätigung.
    • Bei Post: Senden Sie per "Einschreiben A-Post Plus" (mit Bestätigungsbeleg).
    • Bei E-Mail: Nutzen Sie eine vertrauenswürdige Variante mit Lesebestätigung oder ein Tool wie Stopee, das den Versand dokumentiert.
  5. Speichern Sie den Beleg (Postquittung oder E-Mail-Versandbestätigung) zusammen mit einer Kopie Ihres Kündigungsschreibens.
  6. Warten Sie auf die schriftliche Bestätigung von Business Factory.
    • Diese sollte Ankommen innerhalb von 5-7 Arbeitstagen.
    • Die Bestätigung muss das Enddatum Ihres Zugriffs nennen.

Was sie nach dem absenden der kündigung tun sollten

Nach dem Versand der Kündigung folgen Sie diesen Schritten. Markieren Sie in Ihrem Kalender das Enddatum (circa 30 Tage nach Versand oder das von Business Factory bestätigte Datum). Eine Woche vor diesem Datum loggen Sie sich noch einmal in Ihr Konto ein und prüfen, ob Sie noch Zugriff haben. Speichern Sie notfalls noch letzte Dokumente.

Am Tag nach dem Enddatum laden Sie Ihre Kontobersicht oder Bestätigung herunter, dass der Zugang deaktiviert ist. Das dient als Beweis, dass die Kündigung wirksam war. Wenn Business Factory Sie danach noch belastet, haben Sie einen dokumentierten Nachweis für Ihre Bank oder eine Beschwerde.

Pro tip: Bei Stopee können Sie Vorlagen für Kündigungsschreiben abrufen und Ihre Versanddokumente speichern. Das macht die Dokumentation einfacher und rechtssicherer.

Rückerstattung und rechnungskorrektur bei Business Factory

Ob Sie eine Rückerstattung erhalten, hängt davon ab, wann Ihre Kündigung wirksam wird und wann Sie die nächste Zahlung fällig ist. Hier sind die Szenarien:

Szenarien für rückerstattungen und offene zahlungen

Szenario eins: Sie sind am 1. Märzabgerechnet worden und kündigen am 15. März. Ihre nächste Abrechnung war für den 1. April geplant. Wenn die Kündigung bis zum 1. April wirksam ist, müssen Sie diese letzte Zahlung nicht tragen - Business Factory sollte diese nicht buchen.

Szenario zwei: Sie wurden am 1. März abgerechnet, aber Sie reichten die Kündigung erst am 20. März ein - nach der Frist für eine wirksame Kündigung in diesem Monat. Dann läuft Ihr Abo bis Ablauf der nächsten Periode, meist bis zum 1. April oder 1. Mai. In diesem Fall müssen Sie die letzte Zahlung leisten.

Szenario drei: Sie wurden bereits für den nächsten Monat belastet, aber Ihre Kündigung ist danach wirksam geworden. In diesem Fall können Sie eine Rückerstattung verlangen. Kontaktieren Sie Business Factory schriftlich und fordern Sie die Erstattung des anteiligen Betrags an.

Warning: Kontrollieren Sie Ihre Kontoauszüge oder Kreditkartenabrechnungen zwei Wochen nach dem bestätigten Enddatum. Manche Anbieter "vergessen" die Kündigung oder buchen versehentlich weiter. Wenn Sie eine unerwartete Zahlung sehen, reklamieren Sie sofort schriftlich bei Business Factory und setzen Sie eine Frist von 10 Tagen für die Rückerstattung.

Häufige fehler und wie sie sie vermeiden

Viele Menschen erleben Frust bei der Kündigung, weil sie in typische Fallen treten. Diese Fehler können Sie jetzt vermeiden.

Die grössten fehler bei der kündigung von Business Factory

Fehler eins: Kündigung nur im Konto-Dashboard versuchen. Business Factory akzeptiert das nicht - Sie müssen schriftlich kündigen. Wenn Sie nur einen Button klicken und denken, damit ist es getan, wird Ihr Abo stillschweigend verlängert. Nutzen Sie nur den formalen Schriftweg.

Fehler zwei: Zu spät kündigen. Die Frist beträgt einen Monat vor Ablauf. Viele Menschen warten bis zur letzten Woche und verpassen die Deadline. Notieren Sie sich das Enddatum sofort nach der Anmeldung und stellen Sie einen Wecker für vier Wochen vor diesem Datum.

Fehler drei: Zu wenig dokumentieren. Sie senden die Kündigung ab, aber speichern die Versandbestätigung nicht. Später kann Business Factory behaupten, sie habe nichts erhalten. Nutzen Sie immer Einschreiben oder E-Mail mit Lesebestätigung und speichern Sie die Belege.

Fehler vier: Daten nicht herunterladen. Nach der Kündigung sind Ihre Projektdateien, Kontakte und Notizen weg. Laden Sie alles Wichtige herunter, bevor Sie kündigen - nicht nachher.

Fehler fünf: Die falsche Business Factory GmbH erreichen. Es gibt zwei Unternehmen mit diesem Namen. Wenn Sie an die falsche Adresse schreiben, wird Ihre Kündigung nicht bearbeitet und Sie zahlen weiter. Prüfen Sie Ihre Rechnung auf die genaue Unternehmensadresse.

Checkliste zur kündigung von Business Factory

Nutzen Sie diese Checkliste, um sicherzustellen, dass Sie nichts vergessen:

Schritt Erledigt
Laufzeitenddatum ermittelt und notiert
Kündigungsfrist (ein Monat vorher) berechnet
Screenshots des aktuellen Plans und der letzten Rechnung gespeichert
Alle Projektdaten und wichtigen Dateien heruntergeladen
Kündigungsschreiben verfasst und unterschrieben
Schreiben per Einschreiben oder beglaubigter E-Mail versendet
Versandbeleg und Schriftkopie gespeichert
Bestätigung von Business Factory erhalten und geprüft
Enddatum im Kalender markiert
Eine Woche vor Enddatum: Zugriff geprüft
Nach Enddatum: Kontoauszüge auf weitere Zahlungen kontrolliert

Kontaktdaten und adresse für die kündigung

Hier sind die beiden Business Factory-Adressen in der Schweiz. Prüfen Sie Ihre Rechnung, um zu erkennen, welches Unternehmen Ihr Abonnement verwaltet:

Standort Adresse Kanton
Business Factory GmbH (Dietlikon) Industriestrasse 12, 8305 Dietlikon, Schweiz Zürich
Business Factory GmbH (Frauenfeld) Walzmühlestrasse 48, 8500 Frauenfeld, Schweiz Thurgau

Senden Sie Ihr Kündigungsschreiben an die Adresse, die auf Ihrer letzten Rechnung oder Vertragsurkunde steht. Verwenden Sie Einschreiben oder beglaubigter E-Mail, um einen Versandnachweis zu erhalten.

Wenn Sie keine gültige E-Mail-Adresse vom Anbieter haben, nutzen Sie die Postadresse. Bei Stopee finden Sie weitere Muster und können den Versand nachverfolgen, um sicherzustellen, dass Ihre Kündigung ankommt.

Zusammenfassung: sicher und rechtssicher von Business Factory kündigen

Die Kündigung von Business Factory ist machbar, erfordert aber Planung und Dokumentation. Hier sind die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

Erstens: Business Factory hat eine zwölf-Monats-Mindestvertragslaufzeit und keine kostenlosen Testzeiträume. Sie müssen spätestens einen Monat vor Ablauf kündigen, sonst verlängert sich der Vertrag automatisch um weitere zwölf Monate.

Zweitens: Kündigen Sie nur schriftlich per Einschreiben oder beglaubigter E-Mail - nicht im Portal. Speichern Sie alle Versandbelege und die Bestätigung von Business Factory.

Drittens: Laden Sie alle Ihre Projektdaten, Kontakte und Dateien herunter, bevor die Kündigung wirksam wird. Nach Ablauf verlieren Sie den Zugriff.

Viertens: Prüfen Sie Ihre Kontoauszüge nach dem Enddatum, um zu vergewissern, dass keine weiteren Zahlungen gebucht werden. Falls doch, fordern Sie sofort eine Rückerstattung an.

Fünftens: Die Kündigung unterliegt Schweizer Recht. Bei Streitigkeiten können Sie die SECO oder Ihre Kantonsregierung einschalten. Stopee hat Tausenden von Konsumenten geholfen, ihre Abos sauber zu beenden - mit Mustern, Checklisten und Beratung rund um ihre Kündigungsrechte. Besuchen Sie Stopee.com, um weitere Informationen zu erhalten und Ihre Kündigung zu dokumentieren.

FAQ

Business Factory bietet abonnierbare Unternehmensdienstleistungen wie Beratung und Projektmanagement an, die sich an Firmen richten.

Der Vertrag hat in der Regel eine Laufzeit von zwölf Monaten und verlängert sich automatisch, wenn nicht rechtzeitig gekündigt wird.

Die Kündigung muss schriftlich erfolgen, entweder per Einschreiben oder über das Kundenkonto, wenn eine entsprechende Option vorhanden ist.

Nach der Kündigung werden Ihre Nutzerinformationen nicht länger gespeichert, daher sollten Sie wichtige Daten vorher sichern.

Eine Rückerstattung ist in der Regel nicht vorgesehen, da keine kostenlosen Testzeiträume angeboten werden.