
Verwalten Dpolg
Was Sie nicht wissen !
Stille Verschwendung
84%
der Menschen verlieren jeden Monat Geld für ungenutzte Dienste
Mangel an Transparenz
60%
der Nutzer fühlen sich bei Kündigungsbedingungen verloren
Budget-Illusion
82%
der Verbraucher unterschätzen die Kosten ihrer automatischen Abbuchungen
Angst vor Bindung
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Kündigen Dpolg: Schritt-für-Schritt Anleitung
DPolG kündigen - schritt für schritt aus der polizeigewerkschaft austreten
Die deutsche polizeigewerkschaft und deine mitgliedschaft
Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) ist mit rund 100.000 Mitgliedern die größte Gewerkschaft der Polizei in Deutschland und setzt sich seit 1950 für die beruflichen, rechtlichen und sozialen Interessen von Polizeibeschäftigten ein. Als Mitglied erhältst du Rechtsschutz, Beratung durch spezialisierte Fachanwälte und Zugang zu einem großen Netzwerk von Kolleginnen und Kollegen. Doch nicht jedes Mitglied bleibt dauerhaft bei der DPolG - manche wechseln die Gewerkschaft, andere beenden ihre Karriere im Polizeidienst oder möchten aus privaten oder finanziellen Gründen kündigen.
Was die DPolG ihren mitgliedern bietet
Die DPolG gliedert sich in verschiedene Landesverbände und koordiniert ihre bundesweite Arbeit vom Sitz in Berlin aus. Du profitierst von umfassender rechtlicher Unterstützung bei Disziplinarverfahren, Auseinandersetzungen mit Dienstvorgesetzten und Beförderungsangelegenheiten. Zusätzlich bekommst du Informationen über Gesetzesänderungen, Fortbildungen und oft auch Vergünstigungen bei Partnerunternehmen. Die Gewerkschaft ist parteipolitisch unabhängig und konzentriert sich ausschließlich auf deine Interessenvertretung.
Warum menschen die DPolG kündigen
Es gibt viele nachvollziehbare Gründe, deine Mitgliedschaft zu beenden. Manche Kolleginnen und Kollegen wechseln zu einer anderen Gewerkschaft, weil sie dort bessere Leistungen erwarten. Andere treten aus dem Polizeidienst aus und sehen keinen Bedarf mehr für die Mitgliedschaft. Wieder andere möchten ihre monatlichen Beiträge sparen oder sind mit den Leistungen unzufrieden. Was auch dein Grund ist - es ist wichtig, dass du die formalen Anforderungen kennst, um deine Kündigung wirksam umzusetzen. Bei Stopee haben wir schon vielen Mitgliedern geholfen, ihre Kündigungen korrekt durchzuführen.
Beiträge und leistungen der DPolG
Deine Mitgliedschaft kostet monatlich einen Beitrag, der nach Besoldungsgruppen gestaffelt ist und als Prozentsatz deines Bruttoeinkommens berechnet wird.
Beitragssätze nach mitgliedergruppe
Die folgende Tabelle zeigt dir die ungefähren Beitragssätze für verschiedene Gruppen in der DPolG.
| Mitgliedergruppe | Beitragssatz (% des Bruttoeinkommens) | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Anwärter und Auszubildende | 0,5 bis 0,8% | Ermäßigte Sätze während der Ausbildungszeit |
| Vollzugsbeamte | 0,8 bis 1,2% | Variiert je nach Landesverband |
| Pensionäre | Individueller Reduziertensatz | Spezielle Konditionen für Ruheständler |
Die Beiträge werden üblicherweise per Lastschrift monatlich von deinem Gehaltskonto eingezogen. Die genaue Höhe hängt von deinem Landesverband und deiner individuellen Einkommenssituation ab.
Was du mit deiner mitgliedschaft erhältst
Deine Mitgliedsbeiträge zahlen sich durch konkrete Leistungen aus. Der Rechtsschutz ist das Kernstück und deckt sowohl dienstliche als auch private Rechtsangelegenheiten ab. Du erhältst Unterstützung bei Disziplinarverfahren, Konflikten mit Vorgesetzten und Beförderungsfragen. Zudem hast du Zugang zu Fachanwälten, die auf Beamtenrecht spezialisiert sind. Weitere Leistungen umfassen regelmäßige Fachinformationen, Fortbildungsangebote, soziale Veranstaltungen und Partnerrabatte. Nicht zuletzt vertrittst du durch die Gewerkschaft deine Interessen auf politischer Ebene mit.
Deine rechte bei einer kündigung
Bevor du kündigst, solltest du wissen, welche rechtlichen Ansprüche dir zustehen und welche Fristen du einhalten musst.
Kündigungsfristen und gesetzliche regeln
Die Kündigung einer Gewerkschaftsmitgliedschaft unterliegt in Deutschland dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB). Typischerweise musst du deine Kündigung schriftlich und per Einschreiben Einschreiben mit Rückschein einreichen - dazu später mehr. Die genauen Kündigungsfristen sind in den Satzungen der DPolG festgehalten. In den meisten Fällen beträgt die Frist eine oder mehrere Wochen zum Ende eines Kalendermonats. Es ist entscheidend, dass du dich auf die exakten Fristen deines Landesverbandes informierst, da diese variieren können.
Widerrufsrecht und schutzvorschriften
Du hast das Recht, deine Kündigung jederzeit einzureichen. Die DPolG darf dir keine Gründe für eine Kündigung verbieten oder erschweren. Falls die DPolG deine berechtigte Kündigung nicht akzeptiert oder versucht, dich zu behindern, kannst du dich an die zuständigen Gewerkschaftsverbände oder - bei ernsthaften Verstößen - an die Arbeitsgerichte wenden. Stopee empfiehlt dir, deine Kündigungsbestätigung aufzuheben, um im Streitfall einen Nachweis zu haben.
Wie du die DPolG kündigst
Die Kündigung der DPolG erfordert ein präzises formales Vorgehen - es gibt keine Abkürzung, aber die Schritte sind klar und einfach zu folgen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Informiere dich über die genauen Kündigungsfristen deines Landesverbandes
- Kontaktiere die Landesstelle oder besuche die Website deines Landesverbandes
- Achte auf Kalendermonatsgrenzen und Fristen (z.B. "zum Ende eines Kalendermonats mit vier Wochen Frist")
- Notiere dir den exakten Stichtag, bis zu dem deine Kündigung eingegangen sein muss
- Verfasse dein Kündigungsschreiben
- Schreibe formell und höflich, ohne Gründe anzugeben (du musst dich nicht rechtfertigen)
- Gib deine vollständige Mitgliedsnummer an
- Nenne das Datum, zum dem die Kündigung wirksam werden soll
- Unterzeichne das Schreiben handschriftlich
- Sende dein Schreiben per Einschreiben mit Rückschein
- Nutze die Deutsche Post oder einen vergleichbaren Dienst
- Das Einschreiben mit Rückschein ist essentiell - es beweist Absendedatum und Zugang
- Bewahre den Beleg und die Rückscheinbestätigung auf
- Sende dein Schreiben an die richtige Adresse
- Das ist normalerweise die Geschäftsstelle deines zuständigen Landesverbandes
- Die genaue Adresse findest du unten in dieser Anleitung
- Verwirre die Bundes- oder Landeshauptadresse nicht - nutze immer die Geschäftsstelle
- Überwache die Bearbeitung deiner Kündigung
- Nach etwa zwei bis drei Wochen solltest du eine Bestätigung der DPolG erhalten
- Falls nicht, kontaktiere die Geschäftsstelle per E-Mail oder Telefon als Backup
- Frage ausdrücklich nach, ob deine Kündigung eingegangen ist
- Stelle sicher, dass die Lastschrift endet
- Überprüfe deine Kontoauszüge in den Monaten nach der Kündigungsfrist
- Die Beitragszahlungen sollten spätestens im Monat nach dem Kündigungsstichtag eingestellt werden
- Erhebt die DPolG weiterhin Beiträge, wende dich sofort an deine Bank und fordere Rückerstattung an
Pro-Tipp: Erstelle eine Kopie deines kompletten Kündigungsschreibens (mit deiner Unterschrift) und nimm auch eine Kopie des Einschreibebelegs. Diese Dokumentation ist dein Beweis für eine fristgerechte Kündigung.
Nach der kündigung - was jetzt?
Nachdem du gekündigt hast, beginnt eine wichtige Übergangsphase, in der du einige Punkte im Blick behalten solltest.
Timeline nach dem kündigungsstichtag
Im Monat nach deinem Kündigungsstichtag sollte die DPolG die Einzugsermächtigung für deine Mitgliedsbeiträge löschen. Überprüfe deine Kontoauszüge genau. Falls noch Beiträge eingezogen werden, bedeutet das, dass die Geschäftsstelle deine Kündigung möglicherweise nicht richtig bearbeitet hat oder die Fristen falsch interpretiert wurden. In diesem Fall kontaktierst du die Geschäftsstelle umgehend schriftlich und fragst nach dem Status deiner Kündigung.
Deine mitgliedschaftsvergünstigungen verlieren an gültigkeit
Ab deinem Kündigungsstichtag hast du keinen Anspruch mehr auf Rechtsschutz durch die DPolG, keine Teilnahme an Fortbildungen und keine Nutzung von Partnerrabatten. Falls du in einem laufenden Rechtsstreit steckst (z.B. ein Disziplinarverfahren), prüfe, ob und wie lange die DPolG noch für diese Angelegenheit eintreten wird. Warnung: Viele Gewerkschaften sehen vor, dass ausstehende Rechtsfälle nicht mehr betreut werden, wenn du kündigst. Informiere dich rechtzeitig.
Möglicher wechsel zu einer anderen gewerkschaft
Falls du zu einer anderen Polizeigewerkschaft wechseln möchtest, kann ein direkter Wechsel oft problemlos vonstatten gehen. Manche Gewerkschaften erlauben dir sogar, die Mitgliedschaft bei DPolG noch kurzzeitig zu halten, während du die neue Organisation beitrittst, um keine Schutzlücke zu haben. Stopee empfiehlt, diese Option zu erfragen, wenn ein Gewerkschaftswechsel dein Ziel ist.
Rückerstattung und gebühren
Eine vollständige Rückerstattung bereits gezahlter Beiträge ist normalerweise nicht möglich, da diese für erbrachte Leistungen in der entsprechenden Periode bestimmt waren.
Wann erhältst du geld zurück?
Typischerweise erfolgt keine Rückerstattung ausstehender Beiträge. Du zahlst Beiträge für den Monat, in dem du Mitglied warst. Ab dem Kündigungsstichtag entstehen keine neuen Verpflichtungen mehr. Falls die DPolG nach deinem offiziellen Kündigungsstichtag noch Beiträge einzieht, hast du das Recht, diese zurückzufordern. Du kannst eine Reklamation bei deiner Bank einreichen und die unautorisierten Zahlungen rückgängig machen lassen.
Gebühren und strafen
Die DPolG darf dir keine Strafgebühren für deine Kündigung in Rechnung stellen. Sollte dies geschehen, ist das rechtswidrig. Nach dem BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) ist jede Vereinsmitgliedschaft kündbar, und es dürfen keine Abschlaggebühren anfallen. Dokuentiere alles und kontaktiere die zuständige Gewerkschaftsbehörde oder einen Rechtsanwalt, falls unberechtigte Gebühren erhoben werden.
Häufige fehler bei der kündigung vermeiden
Es ist frustrierend, wenn deine Kündigung wegen formaler Fehler nicht anerkannt wird - doch mit den richtigen Vorkehrungen passiert dir das nicht.
Die größten fallstricke
Fehler 1: Mündliche Kündigung oder fehlerhafte Kommunikation. Eine mündliche Kündigung ist rechtlich wertlos. Du musst schriftlich kündigen und diese Schrift per Einschreiben mit Rückschein absenden. Eine E-Mail kann eine schriftliche Form sein, ist aber ohne Bestätigung und offiziellen Stempel riskant. Stopee empfiehlt, immer das klassische Einschreiben zu nutzen.
Fehler 2: Falsche Frist oder falscher Kündigungsstichtag. Jeder Landesverband hat unterschiedliche Fristen. Wenn du eine Vier-Wochen-Frist zum Ende eines Kalendermonats hast, muss dein Kündigungsschreiben bis spätestens zum 30. eines Monats eingegangen sein, damit die Kündigung zum Ende des übernächsten Monats wirksam wird. Rechne genau nach und frag im Zweifelsfall nach.
Fehler 3: Falsche Adresse. Eine Kündigung an die Bundesgeschäftsstelle in Berlin ist zwar korrekt, aber möglicherweise verzögert sich die Bearbeitung. Besser ist es, direkt an deinen Landesverband zu schreiben. Verwende die Adresse, die unten angegeben ist - sie ist speziell für Kündigungen vorgesehen.
Fehler 4: Keine Mitgliedsnummer angeben. Die DPolG muss dich eindeutig identifizieren. Gib immer deine Mitgliedsnummer an. Ohne diese müssen sie umständlich nach dir suchen und deine Kündigung kann sich verzögern oder verloren gehen.
Fehler 5: Zu lange warten. Die Kündigungsfristen sind starr. Wartest du zu lange, verpasst du möglicherweise den Stichtag und deine Kündigung wird erst viel später wirksam. Setze dir selbst einen Alarm, mehrere Tage bevor die Frist abläuft.
Checkliste für deine DPolG-Kündigung
Nutze diese Checkliste, um sicherzustellen, dass du keinen Schritt vergisst.
| Schritt | Erledigt? | Wichtige Details |
|---|---|---|
| Landesverband-Satzung überprüft | ☐ | Kündigungsfristen und Stichtag notiert |
| Mitgliedsnummer bereit | ☐ | Auf Mitgliedsausweis oder Kontobestätigung nachschlagen |
| Kündigungsschreiben verfasst | ☐ | Handschriftlich unterschrieben, kein Grund nötig |
| Kopie angefertigt | ☐ | Behalte Original und Kopie |
| Per Einschreiben versendet | ☐ | Rückschein aufbewahren, Sendungsnummer notieren |
| Bestätigung erhalten | ☐ | Nach 2-3 Wochen prüfen, ggf. nachfragen |
Vergleich: DPolG vs. andere polizeigewerkschaften
Falls du überlegst, zu einer anderen Gewerkschaft zu wechseln, hilft dir diese Tabelle, schnell die wichtigsten Unterschiede zu sehen.
| Gewerkschaft | Mitgliederzahl (ca.) | Beitragssatz (ca.) | Rechtsschutz |
|---|---|---|---|
| Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) | 100.000 | 0,8-1,2% | Umfassend, auch Privatrecht |
| Gewerkschaft der Polizei (GdP) | ca. 180.000 | 0,8-1,0% | Umfassend |
| Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) | ca. 12.000 | Ähnlich | Spezialisiert auf Kriminalpolizei |
| Verband der Polizeiführerinnen und Polizeiführer (VPOLG) | ca. 8.000 | Höher | Für Führungsebene optimiert |
Die GdP ist größer und hat einen ähnlichen Beitrag, während spezialisierte Verbände wie der BDK für bestimmte Karrierewege interessant sein können. Stopee hilft dir auch bei der Kündigung anderer Gewerkschaften - schau einfach auf unsere Website.
Die genaue adresse für deine kündigung
Um deine Kündigung wirksam einzureichen, sende dein Kündigungsschreiben per Einschreiben mit Rückschein an die Geschäftsstelle deines zuständigen Landesverbandes. Hier sind die wichtigsten Adressen.
Bundeshauptadresse (zur weitergabe bei anfragen)
Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG)
Bundesvorstand
Behrenstraße 28
10117 Berlin
Telefon: +49 30 2400 9300
E-Mail: kontakt@dpolg.de (Website-Anfrage)
Kündigungen für landesverbände
Deine Kündigung sollte an den zuständigen Landesverband adressiert sein. Die wichtigsten sind:
- Nordrhein-Westfalen: DPolG Landesverband NRW, Kronenstraße 33, 40217 Düsseldorf
- Baden-Württemberg: DPolG Landesverband Baden-Württemberg, Königstraße 28, 70173 Stuttgart
- Bayern: DPolG Landesverband Bayern, Orleansplatz 1, 81667 München
- Hessen: DPolG Landesverband Hessen, Grüneburgplatz 2, 60322 Frankfurt am Main
- Niedersachsen: DPolG Landesverband Niedersachsen, Maschstraße 18, 30169 Hannover
- Berlin: DPolG Landesverband Berlin, Behrenstraße 28, 10117 Berlin
Warnung: Die genauen Adressen können sich ändern. Vor dem Versand empfehle ich, die Website des DPolG-Landesverbandes zu besuchen und die aktuelle Geschäftsadresse zu überprüfen. Dies dauert fünf Minuten und verhindert Verzögerungen.
Zusammenfassung und nächste schritte
Die Kündigung der DPolG ist ein unkomplizierter Prozess, wenn du die formalen Anforderungen kennst und einhältst. Du benötigst kein Kündigungsformular und musst dich nicht rechtfertigen - ein höfliches schriftliches Schreiben, deine Mitgliedsnummer und das Einschreiben mit Rückschein sind alles, was nötig ist. Die wichtigsten Punkte in Kürze:
- Informiere dich über die exakten Kündigungsfristen deines Landesverbandes
- Verfasse ein formelles, handschriftlich unterschriebenes Kündigungsschreiben
- Versende es per Einschreiben mit Rückschein an die richtige Adresse
- Hebe den Beleg und die Rückscheinbestätigung auf
- Überwache dein Konto, um sicherzustellen, dass die Beitragszahlungen enden
- Falls Probleme auftreten, dokumentiere alles und kontaktiere die Geschäftsstelle schriftlich
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