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Lohi

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Was Sie nicht wissen !

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Mangel an Transparenz

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Kündigen Lohi: Schritt-für-Schritt Anleitung

Lohi kündigen: so beenden sie ihre mitgliedschaft sicher und frist­gerecht

Warum sie ihre Lohi-Mitgliedschaft beenden möchten

Manchmal passt eine Mitgliedschaft bei Lohi nicht mehr zu Ihren Lebensumständen. Vielleicht haben Sie die Steuererklärung selbst im Griff, arbeiten mit einem anderen Steuerberater zusammen oder benötigen die Leistungen einfach nicht mehr. Das ist völlig normal, und Sie haben das Recht, Ihre Mitgliedschaft jederzeit zu beenden. Stopee hilft Ihnen dabei, den Kündigungsprozess transparent und stressfrei zu gestalten.

Wichtig: Anders als bei Abonnementdiensten unterliegt Ihre Mitgliedschaft bei Lohi nicht dem Verbraucherschutzrecht, sondern den Regelungen des Vereinsgesetzes. Das bedeutet, dass die Kündigungsbedingungen in der Satzung von Lohi festgelegt sind. Stopee zeigt Ihnen genau, worauf Sie achten müssen und wie Sie legal und sauber aussteigen.

Wann macht eine kündigung sinn?

Sie sollten Ihre Mitgliedschaft beenden, wenn Sie keinen Bedarf an Steuererklärungsunterstützung mehr haben, beispielsweise weil Ihre Einkommenssituation sich grundlegend geändert hat oder Sie selbst nur noch einfache Steuererklärungen mit minimalem Aufwand benötigen. Auch wenn Lohi-Beiträge zu teuer für Sie geworden sind oder Sie mit einem Steuerberater arbeiten, der umfassendere Leistungen bietet, ist die Kündigung ratsam.

Ein weiterer Grund: Falls Sie ins Ausland umziehen oder nicht mehr unter die Betreuungsvoraussetzungen für Lohnsteuerhilfevereine fallen (zum Beispiel wenn Sie Freiberufler werden), ist die Kündigung notwendig und sinnvoll.

Welche alternativen gibt es?

Bevor Sie kündigen, prüfen Sie, ob Sie nicht einfach Ihre Mitgliedschaft ruhen lassen können. Manche Vereine bieten Aussetzungsoptionen an, wenn Sie nur temporär Leistungen nicht benötigen. Sprechen Sie direkt mit einer Beratungsstelle vor Ort oder kontaktieren Sie die Zentrale in Berlin. Stopee empfiehlt, diese Gespräche zu führen, bevor Sie die endgültige Kündigung einreichen.

Kündigungsbedingungen und rechtliche rahmenbedingungen

Die Mitgliedschaft bei Lohi unterliegt spezifischen rechtlichen Regelungen, die Sie vor der Kündigung verstehen sollten.

Gesetzliche grundlagen und ihre rechte

Lohi ist ein Lohnsteuerhilfeverein, der unter die Regelungen des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) für eingetragene Vereine fällt. Nach § 39 BGB können Sie Ihre Mitgliedschaft mit einer schriftlichen Kündigungsfrist beenden, die in der Satzung des Vereins festgelegt ist. Typischerweise beträgt diese Frist ein bis drei Monate zum Ende eines Kalenderjahres oder eines Geschäftsjahres.

Der entscheidende Punkt: Sie brauchen keinen Grund für die Kündigung anzugeben. Es genügt, dass Sie Ihre Absicht schriftlich mitteilen. Stopee empfiehlt, immer Ihre Kündigungsfrist zu beachten - andernfalls verlängert sich Ihre Mitgliedschaft automatisch um ein weiteres Jahr, und Sie zahlen den Beitrag weiter.

Kündigungsfristen und stichtage

Die meisten Lohnsteuerhilfevereine, einschließlich Lohi, haben Kündigungsfristen, die zum Ende eines Geschäftsjahres laufen. Das ist in der Regel der 31. Dezember eines Jahres. Das bedeutet: Wenn Sie zum 31. Dezember 2024 kündigen möchten, muss Ihre Kündigungsmitteilung bis spätestens 30. September 2024 bei Lohi eingegangen sein (drei Monate Vorausmeldefrist). Vergewissern Sie sich durch direkte Anfrage, welche exakten Fristen für Ihr Mitgliedschaftsjahr gelten.

Pro-Tipp: Notieren Sie sich den Stichtag sofort nach dem Einreichen Ihrer Kündigung. Stopee rät, eine Bestätigung von Lohi anzufordern, um später keine unangenehmen Überraschungen zu erleben.

Preisgestaltung und beiträge bei lohi

Die Mitgliedsbeiträge sind einkommensabhängig gestaffelt und werden jährlich erhoben.

Beitragsübersicht nach einkommenshöhe

Gesamtbetrag der Einkünfte (Vorjahr) Jahresbeitrag (circa)
bis 10.000 Euro 40 bis 60 Euro
10.001 bis 20.000 Euro 80 bis 120 Euro
20.001 bis 30.000 Euro 150 bis 200 Euro
30.001 bis 40.000 Euro 220 bis 280 Euro
über 40.000 Euro 300 bis 450 Euro

Was ist im beitrag enthalten?

Der Jahresbeitrag deckt die Grundleistungen ab: Erstellung Ihrer Einkommensteuererklärung, Überprüfung von Steuerbescheiden, Einsprüche gegen fehlerhafte Bescheide und Vertretung vor dem Finanzamt. Familienrabatte für Ehepaare und reduzierte Sätze für Rentner und Auszubildende sind ebenfalls üblich. Stopee empfiehlt, vor der Kündigung zu prüfen, ob Sie möglicherweise von diesen Rabatten profitieren könnten - manchmal lohnt sich die Mitgliedschaft trotzdem.

Zusätzliche Gebühren entstehen nur bei außergewöhnlich komplexen Beratungen oder Verfahren vor Finanzgerichten. Diese Kosten sollten transparent kommuniziert werden und nicht automatisch anfallen.

So kündigen sie ihre Lohi-Mitgliedschaft richtig

Der Kündigungsprozess ist unkompliziert, wenn Sie die richtigen Schritte befolgen.

Kündigungsmethoden und wege zur mitteilung

Lohi akzeptiert Kündigungen in drei Formen: schriftlich per Post (Einschreiben mit Rückschein), per Fax oder per Email. Am sichersten ist die schriftliche Form mit Einschreiben, da Sie so einen Nachweis haben, dass Ihre Kündigung eingegangen ist. Stopee rät dringend dazu, nicht auf telefonische Kündigungen zu setzen - diese sind rechtlich nicht bindend und werden oft übersehen.

  1. Schreiben Sie ein kurzes Kündigungsschreiben mit folgenden Angaben:
    • Vollständiger Name und aktuelle Adresse
    • Mitgliedsnummer (falls vorhanden)
    • Klare Aussage: "Ich kündige meine Mitgliedschaft bei Lohi zum [genaues Datum] zum Ende der Kündigungsfrist."
    • Datum und Unterschrift (bei schriftlicher Post)
  2. Ermitteln Sie die genaue Kündigungsfrist durch Anruf oder Besuch einer lokalen Beratungsstelle. Das verhindert, dass Ihre Kündigung wegen falscher Fristen abgelehnt wird.
  3. Senden Sie Ihre Kündigung mindestens zehn Geschäftstage vor dem Stichtag ab, damit sie sicher ankommt.
  4. Fordern Sie eine schriftliche Bestätigung von Lohi an, dass Ihre Kündigung eingegangen ist.
  5. Speichern Sie alle Dokumente, Bestätigungen und Kündigungsschreiben für mindestens zwei Jahre.

Kontaktadressen und kommunikationswege

Die Zentrale von Lohi befindet sich in Berlin. Über 700 Beratungsstellen sind deutschlandweit verteilt. Stopee empfiehlt, zunächst Ihre nächstgelegene Beratungsstelle zu kontaktieren, um persönlich zu kündigen - das ist oft schneller und zuverlässiger als schriftliche Wege. Sie können die Adresse Ihrer Beratungsstelle auf der Website von Lohi finden oder unter der bundesweiten Telefonnummer anrufen.

Die Zentrale erreichen Sie unter der Adresse: Lohi, Lohnsteuerhilfe für Arbeitnehmer e.V., Berlin. Für Email-Kündigungen fragen Sie direkt in Ihrer Beratungsstelle nach der richtigen Email-Adresse des zuständigen Büros.

Nach der kündigung: was sie wissen sollten

Nach Eingang Ihrer Kündigung endet Ihre Mitgliedschaft zum vereinbarten Stichtag.

Rückgabe von unterlagen und ausstehende leistungen

Wenn Sie bereits eine Steuererklärung für das laufende Jahr eingereicht haben, wird Lohi diese bis zu Ihrem Kündigungsstichtag betreuen. Fragen Sie vor der Kündigung, ob noch offene Fragen zu Ihrer Steuererklärung offen sind. Stopee rät, alle Unterlagen, die Sie eingereicht haben, in Kopie zu speichern, damit Sie diese später selbst vorweisen können, falls das Finanzamt rückfragen stellt.

Falls Sie eine Rückerstattung vom Finanzamt erhalten, wird diese direkt an Sie überwiesen - nicht an Lohi. Das ist automatisch geregelt. Sie müssen sich darum nicht kümmern.

Ihre steuererklärung nach der kündigung

Ab dem Kündigungsstichtag sind Sie selbst für Ihre Steuererklärung verantwortlich. Das bedeutet nicht automatisch, dass Sie diese selbst erstellen müssen. Sie können einen Steuerberater engagieren, eine Steuererklär-Software nutzen oder Ihr Finanzamt direkt kontaktieren. Stopee empfiehlt, diese Entscheidung bereits vor der Kündigung zu treffen, damit es keine Verzögerungen gibt.

Häufige fehler beim kündigen vermeiden

Es tut weh zu sehen, wie Menschen ihre Kündigung versauen, weil kleine Details übersehen werden.

Die größten fehler und wie sie sie vermeiden

Fehler 1: Falsche oder zu späte Kündigungsfristen. Sie kündigen am 15. Oktober für den 31. Dezember desselben Jahres, aber die Frist läuft zum 30. September. Ergebnis: Ihre Kündigung ist ungültig, und Sie zahlen weiter. Lösung: Fragen Sie vorher nach. Stopee hat das schon hundert Mal beobachtet.

Fehler 2: Mündliche oder informelle Kündigungen. Sie teilen dem Berater in der Sprechstunde mit, dass Sie kündigen möchten. Das ist zu wenig. Der Berater notiert es vielleicht nicht richtig, oder die Nachricht erreicht die zuständige Stelle nicht. Lösung: Schreiben Sie immer schriftlich mit Einschreiben.

Fehler 3: Kein Rückschein oder keine Bestätigung. Sie schicken das Kündigungsschreiben einfach so weg. Lohi behauptet später, es nie erhalten zu haben. Sie haben keinen Beweis. Lösung: Nutzen Sie Einschreiben mit Rückschein oder fordern Sie sofort eine Email-Bestätigung an.

Fehler 4: Kündigungsschreiben mit zu vielen Worten. Je länger und komplizierter Ihr Schreiben, desto größer die Chance von Missverständnissen. Halten Sie es kurz, klar und sachlich. Stopee rät: Maximal fünf Sätze.

Rückerstattungen und geldflüsse nach der kündigung

In den meisten Fällen erhalten Sie keine Rückerstattung für den gezahlten Jahresbeitrag.

Wann gibt es ausnahmen?

Es gibt situationen, in denen Sie möglicherweise eine teilweise Rückerstattung bekommen: wenn Sie nach der Zahlungsleistung nachweisen können, dass Sie die Voraussetzungen für die Mitgliedschaft nicht erfüllen (zum Beispiel Wechsel zur Tätigkeit als Freiberufler), oder wenn Lohi nicht die vereinbarten Leistungen erbracht hat. In diesen Fällen müssen Sie aktiv werden und schriftlich eine Rückerstattung einfordern.

Stopee empfiehlt, diese Forderung zu begründen und mit Dokumenten zu unterlegen. Sollte Lohi ablehnen, können Sie eine Beschwerde bei Ihrer Landessteuerberaterkammer oder dem für Sie zuständigen Finanzamt einreichen.

Ihre rechte bei zahlungsstreitigkeiten

Falls Lohi nach Ihrer Kündigung noch Geld von Ihnen einzieht oder Sie für Leistungen in Rechnung stellt, die Sie nicht genutzt haben, leisten Sie Widerspruch. Teilen Sie dem Verein schriftlich mit, dass Sie die Zahlung nicht autorisiert haben, und setzen Sie eine Frist zur Rückerstattung. Stopee empfiehlt, dies ebenfalls schriftlich und mit Frist festzuhalten.

Kontroll­checkliste für ihre kündigung

Nutzen Sie diese Checkliste, um sicherzustellen, dass Sie nichts vergessen haben.

Aufgabe Erledigt
Kündigungsfrist ermittelt (direkt bei Lohi erfragen)
Kündigungsschreiben verfasst mit vollständigen Daten
Kündigungsschreiben per Einschreiben mit Rückschein versendet
Rückschein aufbewahrt und eingescannt
Bestätigungsschreiben von Lohi erhalten und abgelegt
Kündigungsstichtag im Kalender notiert

Das sollten sie über ihre rechte wissen

Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) schützt Sie auch als Vereinsmitglied.

Ihre verbraucherschutzrechte und mitgliederrechte

Obwohl Sie nicht als "Verbraucher" im klassischen Sinne behandelt werden, haben Sie als Vereinsmitglied Rechte: Sie können in die Mitgliederliste Einsicht nehmen, an Mitgliederversammlungen teilnehmen und Ihr Kündigungsrecht nach § 39 BGB ausüben. Lohi muss Sie transparent über Gebührenänderungen informieren und darf nicht willkürlich handeln.

Falls Lohi gegen seine Satzung verstößt oder Ihre Kündigung ignoriert, können Sie formell Einspruch erheben. Stopee rät, dies schriftlich zu tun und gegebenenfalls einen Anwalt hinzuzuziehen. Im Zweifelsfall hilft auch die Verbraucherzentrale Ihres Bundeslandes weiter.

Eskalation: was tun, wenn lohi nicht kooperiert?

Sollte Lohi Ihre rechtmäßige Kündigung ignorieren und weiter Beiträge einziehen, können Sie Ihre Bank anweisen, die Zahlungen zu widersprechen. Dies ist Ihr Recht nach § 675c BGB. Dokumentieren Sie alle Kommunikationen und bewahren Sie Kopien auf. Stopee hat beobachtet, dass schnelle schriftliche Eskalationen meist funktionieren, wenn Sie deutlich machen, dass Sie Ihre Rechte kennen.

Zusammenfassung: lohi sicher und fristgerecht kündigen

Die Kündigung Ihrer Lohi-Mitgliedschaft ist ein geradliniger Prozess, wenn Sie die Kündigungsfrist kennen und schriftlich vorgehen. Stopee fasst zusammen: Informieren Sie sich über die genaue Kündigungsfrist, schreiben Sie ein kurzes, klares Kündigungsschreiben, versendet Sie es per Einschreiben mit Rückschein und fordern Sie eine Bestätigung an. Speichern Sie alle Unterlagen und notieren Sie sich den Kündigungsstichtag.

Vergessen Sie nicht, dass Sie ab dem Kündigungsstichtag selbst für Ihre Steuererklärung verantwortlich sind. Planen Sie deshalb voraus: Wechseln Sie zu einem Steuerberater, nutzen Sie eine Softwarelösung oder erledigen Sie die Erklärung selbst. Stopee hat Tausenden von Verbrauchern geholfen, ihre Mitgliedschaften sauber zu beenden und dabei Geld zu sparen. Mit dieser Anleitung schaffen Sie das auch.

Kontaktadresse für die kündigung

Lohi - Lohnsteuerhilfe für Arbeitnehmer e.V.

Zentrale: Berlin

Sie finden Ihre nächstgelegene Beratungsstelle unter: www.lohi.de

Kündigungen richten Sie bitte an Ihre zuständige Beratungsstelle oder direkt an die Zentrale in Berlin.

Stopee unterstützt Sie bei jeder Kündigungsfrage weiter. Besuchen Sie stopee.com für mehr Informationen zu Kündigungsfristen, Mustertexten und rechtlichen Details. Stopee ist Ihr zuverlässiger Begleiter bei allen Kündigungsanliegen in Deutschland.

FAQ

Sie können Ihre Mitgliedschaft bei Lohi schriftlich kündigen, entweder per E-Mail oder per Einschreiben. Achten Sie darauf, die Kündigungsfrist von drei Monaten zum Jahresende einzuhalten.

Die Kündigungsfrist beträgt in der Regel drei Monate zum Ende des Geschäftsjahres, welches mit dem Kalenderjahr identisch ist. Stellen Sie sicher, dass Ihre Kündigung rechtzeitig eingeht.

Ja, in bestimmten Fällen wie finanziellen Schwierigkeiten oder anderen besonderen Umständen kann eine außerordentliche Kündigung möglich sein. Prüfen Sie Ihre Satzung oder kontaktieren Sie Lohi für Details.

In der Regel fallen keine zusätzlichen Kosten bei der Kündigung an. Es ist jedoch ratsam, die Satzung zu prüfen, um sicherzustellen, dass keine speziellen Regelungen gelten.

Eine ordentliche Kündigung ist nur zum Ende des Geschäftsjahres möglich, wobei die Kündigungsfrist von drei Monaten zu beachten ist. Für eine außerordentliche Kündigung gelten andere Bedingungen.