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Kündigen Lexoffice: Schritt-für-Schritt Anleitung

Lexoffice kündigen: schritt für schritt zur kündigung und ihren rechten

Was sie über lexoffice wissen sollten

Lexoffice ist eine cloudbasierte Buchhaltungssoftware der lexoffice GmbH & Co. KG aus Frankfurt am Main, entwickelt speziell für Selbstständige, Freiberufler und kleine Unternehmen in Deutschland. Die Plattform gehört zur Haufe Group und ermöglicht es Ihnen, Buchhaltung ohne tiefgreifende Fachkenntnisse selbst zu erledigen. Von Rechnungserstellung über Belegerfassung bis zur Umsatzsteuervoranmeldung - Lexoffice deckt die wichtigsten Büroprozesse ab. Die Benutzeroberfläche gilt als intuitiv, und die DATEV-Schnittstelle ermöglicht nahtlose Zusammenarbeit mit Steuerberatern. Trotz dieser Vorteile entscheiden sich viele Nutzer nach einiger Zeit zur Kündigung - sei es aus Kostengründen, wegen eines Wechsels zu einem anderen Anbieter oder aufgrund geänderter geschäftlicher Anforderungen. Bei Stopee helfen wir Ihnen, diesen Prozess sicher und rechtssicher umzusetzen.

Die haufe group und ihre sicherheit

Lexoffice wird von einem der führenden Anbieter digitaler Arbeitsplatzlösungen im deutschsprachigen Raum betrieben. Die Software ist vollständig GoBD-konform und erfüllt alle gesetzlichen Anforderungen an ordnungsgemäße digitale Buchführung in Deutschland. Dies bedeutet für Sie: Ihre Daten sind sicher verwaltet, und Sie können die Software bedenkenlos für Ihre offizielle Buchführung nutzen. Sollten Sie sich dennoch entscheiden zu kündigen, unterstützt Stopee Sie dabei, alle Fristen einzuhalten und keine wichtigen Schritte zu übersehen.

Warum nutzer lexoffice kündigen

Die häufigsten Gründe für eine Kündigung sind steigende Kosten, Wechsel zu einer günstigeren Lösung oder schlicht veränderte Geschäftsanforderungen. Manche Nutzer finden die Bedienung nicht benutzerfreundlich, andere benötigen Funktionen, die Lexoffice nicht bietet. Unabhängig vom Grund: Stopee steht Ihnen zur Seite, um sicherzustellen, dass Sie Ihre Kündigung korrekt einreichen und Ihre Rechte kennen.

Abonnementpläne und preismodelle

Lexoffice bietet transparente, monatlich kündbare Tarife an, die auf verschiedene Unternehmensgrößen zugeschnitten sind. Verstehen Sie Ihre aktuelle Gebührenstruktur - das ist der erste Schritt zur sicheren Kündigung.

Tarife im überblick

Tarif Monatlicher Preis (zzgl. MwSt.) Hauptfunktionen Ideal für
S ab 7,90 € Rechnungen, Angebote, Belege Einzelunternehmer, Freiberufler
M ab 13,90 € Plus Kassenbuch, Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) Kleine Unternehmen mit mehr Transaktionen
L ab 17,90 € Plus Lohnabrechnung für 1 Mitarbeiter Kleine Unternehmen mit Angestellten
XL ab 27,90 € Plus erweiterte Lohnabrechnung, weitere Mitarbeiter Wachsende Unternehmen

Zahlungsmodelle und rabatte

Sie können Lexoffice monatlich oder jährlich bezahlen. Bei jährlicher Vorauszahlung gewährt Lexoffice in der Regel einen Rabatt von etwa zwei Monatsbeträgen - das sind real 14 bis 20 Prozent Ersparnis. Diese Rabatte sind attraktiv, binden Sie aber für 12 Monate. Pro tip: Merken Sie sich das Kündungsdatum Ihres Vertrags sofort - besonders wenn Sie jährlich zahlen, müssen Sie deutlich früher kündigen als bei monatlichen Abos. Zusätzliche Module (mehr Mitarbeiter in der Lohnabrechnung, erweiterte DATEV-Exporte) werden separat berechnet und müssen beim Kündigen ebenfalls berücksichtigt werden.

Kostenlose testphase und automatische umwandlung

Lexoffice bietet eine kostenlose Testphase an. Warning: Nach Ablauf der Testphase wird Ihr Abonnement automatisch kostenpflichtig, wenn Sie nicht rechtzeitig kündigen. Diese automatische Umwandlung ist ein häufiger Grund, warum Nutzer unwillentlich Gebühren zahlen. Markieren Sie sich das Testphase-Enddatum deutlich im Kalender und kündigen Sie 5 bis 7 Tage vor Ablauf - so vermeiden Sie Überraschungsgebühren.

Kündigungsbedingungen und rechtsgrundlagen

Lexoffice unterliegt deutschem Recht, und Ihre Kündigung muss die Bedingungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) und des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) erfüllen. Kennen Sie Ihre Rechte - das ist die Grundlage für eine sichere Kündigung.

Kündigungsfristen richtig berechnen

Bei monatlicher Zahlungsweise beträgt die Kündigungsfrist in der Regel einen Monat zum Ende eines Kalendermonats. Das bedeutet: Wenn Sie am 15. März kündigen, endet Ihr Abonnement am 30. April (nicht am 15. April). Bei jährlicher Zahlungsweise ist die Frist oft 30 Tage vor Ablauf des Jahresabos - diese ist deutlich früher und leicht zu übersehen. Pro tip: Rechnen Sie immer so: Enddatum des aktuellen Abrechnungszeitraums minus 30 Tage = letzter Tag der Kündigungsfrist. Notieren Sie dieses Datum schriftlich und kündigen Sie mindestens 2 bis 3 Tage davor, um Verzögerungen auszugleichen.

Ihre rechte nach deutschem recht

Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) regelt Ihren Schutz als Verbraucher. Besonders wichtig: Sie haben das Recht, einen Dauerschuldvertrag (wie ein Software-Abo) mit einer angemessenen Kündigungsfrist zu beenden (BGB § 314). Lexoffice muss diese Frist in seinen AGB klar darstellen. Sollte Lexoffice Ihre Kündigung ablehnen oder Sie nach Kündigung weiterhin berechnen, können Sie sich an die Verbraucherzentrale Deutschland oder die zuständige Bundesnetzagentur wenden. Stopee kennt diese Rechte und hilft Ihnen, sie durchzusetzen - besonders wenn die Kündigung nicht anerkannt wird.

Besonderheiten bei kündigung während des kostenlosen probemonats

Wenn Sie noch im kostenlosen Probemonat sind, gelten oft verkürzte Fristen. Überprüfen Sie Ihre Registrierungs-E-Mail auf die genaue Enddatum des Testmonats. Viele Nutzer übersehen, dass die Kündigungsfrist auch während der Testphase gilt - Sie können nicht erst kündigen, wenn die Zahlung beginnt.

Methoden zur kündigung von lexoffice

Lexoffice bietet mehrere Wege, um zu kündigen. Die sicherste Methode ist die schriftliche Kündigungsmitteilung, aber auch die Online-Kündigung über das Kundenportal ist zulässig und oft schneller.

Kündigung über das Online-Kundenportal

Dies ist die schnellste und am meisten empfohlene Methode. Sie erhalten sofort eine Bestätigung und haben einen Nachweis.

  1. Melden Sie sich mit Ihren Login-Daten auf www.lexoffice.de an
  2. Navigieren Sie zu Ihrem Konto oder den Einstellungen (meist oben rechts unter Ihrem Profilnamen)
  3. Suchen Sie nach dem Punkt "Abonnement", "Abo-Verwaltung" oder "Konto kündigen"
  4. Klicken Sie auf "Kündigen" oder "Abo beenden"
  5. Bestätigen Sie die Kündigung - Lexoffice wird Sie möglicherweise nach dem Kündigungsgrund fragen
  6. Speichern oder drucken Sie die Kündigungsbestätigung sofort
  7. Überprüfen Sie Ihre E-Mail auf eine Bestätigungs-Mail von Lexoffice - diese ist Ihr Nachweis

Pro tip: Nehmen Sie einen Screenshot der Bestätigungsseite und speichern Sie die Bestätigungs-E-Mail in einem separaten Ordner. Diese Dokumentation ist wichtig, falls Lexoffice später behauptet, keine Kündigung erhalten zu haben.

Kündigung per brief oder E-Mail

Sollte das Online-Portal nicht verfügbar sein oder Sie kein Vertrauen in die digitale Methode haben, können Sie Lexoffice auch schriftlich kündigen.

  1. Schreiben Sie einen kurzen, klaren Brief mit Ihren Vertragsdaten
    • Ihr voller Name und Adresse
    • Ihre Kundennummer (auf Rechnungen oder im Konto-Bereich)
    • Das gewünschte Kündigungsdatum (oder: "zum nächstmöglichen Zeitpunkt gemäß Kündigungsfrist")
    • Der Satz: "Ich kündige mein Lexoffice-Abonnement hiermit zum [Datum]"
    • Kein Grund notwendig - einfach kündig
  2. Senden Sie den Brief per Einschreiben mit Rückschein an die Adresse von Lexoffice (siehe Abschnitt "Kontaktdaten und Kündigungsadresse" unten)
  3. Bewahren Sie den Rückschein auf - das ist Ihr Nachweis

Pro tip: E-Mail-Kündigungen sind schneller, aber schwerer zu beweisen. Wenn Sie per E-Mail kündigen, nutzen Sie eine E-Mail-Adresse, bei der Sie eine Lesebestätigung erhalten können, und speichern Sie die Versendungs-Details. Noch besser: Kündigen Sie online über das Portal - das ist am sichersten dokumentiert.

Kündigung bei kontaktvermeidung durch lexoffice

Falls Sie Lexoffice per E-Mail oder Portal nicht erreichen können, senden Sie Ihre Kündigung per Einschreiben an die registrierte Geschäftsadresse. Dies ist rechtlich bindend, auch wenn Lexoffice nicht antwortet. Stopee hat bereits vielen Nutzern geholfen, schwierige Kündigungen durchzusetzen, wenn Unternehmen nicht kooperativ waren.

Schritt-für-Schritt kündigungsanleitung

Folgen Sie dieser genauen Anleitung, um Ihre Kündigung sicher einzureichen und keine Fristen zu übersehen.

Vorbereitung: die ersten 5 tage

  1. Loggen Sie sich in Ihr Lexoffice-Konto ein und suchen Sie Ihre aktuelle Rechnungsübersicht
  2. Notieren Sie folgende Informationen:
    • Ihre Kundennummer
    • Ihr aktueller Tarif (S, M, L oder XL)
    • Ihr nächstes Rechnungsdatum
    • Das Enddatum Ihrer aktuellen Abrechnung
    • Die Kündigungsfrist (in AGB oder Konto-Einstellungen)
  3. Exportieren Sie alle wichtigen Daten (Rechnungen, Belege, Kontakte), falls Sie diese nach Kündigung noch benötigen
  4. Überprüfen Sie Ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) auf die exakte Kündigungsfrist - diese variiert je nach Zahlungsmodell
  5. Berechnen Sie Ihr Kündigungsdatum: Enddatum der aktuellen Rechnung minus Kündigungsfrist

Durchführung: die kündigung einreichen

  1. Nutzen Sie die Online-Kündigung über Ihr Konto-Portal (empfohlen) oder schreiben Sie einen Kündigungsbrief
  2. Dokumentieren Sie die Kündigung sofort:
    • Screenshot der Bestätigungsseite
    • Speichern Sie die Bestätigungs-E-Mail
    • Oder: Behalten Sie den Einschreiben-Rückschein
  3. Überprüfen Sie innerhalb von 2 Werktagen, ob Lexoffice die Kündigung bestätigt hat
  4. Speichern Sie alle Bestätigungen in einem Ordner - digital und ausgedruckt

Nachverfolgung: die letzten 7 tage

  1. Eine Woche vor Ihrem Kündigungsenddatum: Überprüfen Sie Ihr Konto erneut, ob die Kündigung noch aktiv ist
  2. Kontrollieren Sie Ihre E-Mail-Adresse auf eine letzte Benachrichtigung von Lexoffice
  3. Speichern Sie alle Ihre Daten nochmals, falls Sie diese nach Kündigung brauchen
  4. Am Tag der Kündigung: Melden Sie sich an und bestätigen Sie, dass der Zugriff endet

Nach der kündigung: das müssen sie wissen

Herzlichen Glückwunsch - Sie haben gekündigt. Aber die Arbeit ist noch nicht völlig vorbei. Einige wichtige Schritte folgen jetzt, um Probleme zu vermeiden.

Zugriffsverlust und datensicherheit

Nach Ablauf Ihrer Kündigungsfrist verlieren Sie den Zugriff auf Lexoffice. Dies kann überraschend schnell passieren - manche Unternehmen deaktivieren den Zugang sofort nach Kündigungsenddatum, ohne Vorwarnung. Pro tip: Exportieren Sie alle wichtigen Daten mindestens 5 Tage vor Kündigungsenddatum. Laden Sie Rechnungen, Belege, Kundenprofile und sonstige Unterlagen als PDF oder CSV herunter. Diese Daten benötigen Sie möglicherweise für Ihre neue Software oder zur Steuerprüfung.

Überprüfung der abrechnung

Überprüfen Sie Ihre nächste Kontoauszug oder Kreditkartenverwaltung sorgfältig. Warning: Fehler passieren - manchmal wird ein Abo weitergezahlt, obwohl gekündigt wurde. Falls Sie nach dem Kündigungsenddatum noch eine Rechnung oder Lastschrift von Lexoffice erhalten, kontaktieren Sie sofort den Kundenservice mit Ihrer Kündigungsbestätigung. Stopee rät hier zur Vorsicht: Dokumentieren Sie jeden Kontakt schriftlich.

Umzug zu einem neuen anbieter

Wenn Sie zu einer anderen Buchhaltungssoftware wechseln, sollte die Datenübertragung reibungslos laufen. Die meisten modernen Softwares unterstützen Datenimporte aus Lexoffice-Exporten. Kontaktieren Sie den neuen Anbieter mit Ihren exportierten Daten und fragen Sie nach Migrationsunterstützung. Viele Anbieter helfen kostenlos bei der Übertragung - ein Vorteil, den Sie nutzen sollten.

Rückerstattungen und gutschriften

Ob Sie Geld zurückbekommen, hängt von Ihrem Zahlungsmodell und dem Kündigungsdatum ab.

Rückerstattung bei monatlicher zahlung

Bei monatlicher Zahlung bekommen Sie in der Regel kein Geld zurück - Sie zahlen nur für den Monat, in dem Sie Zugriff haben, und die Abrechnung stoppt. Dies ist das transparenteste Modell. Stellen Sie nur sicher, dass die letzte Abbuchung am Monatsende erfolgt und nicht darüber hinaus.

Rückerstattung bei jährlicher zahlung

Dies ist komplizierter. Wenn Sie ein Jahresabo gekündigt haben und der Vertreter endet vor dem Jahr:

  • Manche Anbieter (inklusive Lexoffice, je nach AGB) erstatten anteilig die ungenutzten Monate
  • Andere erstatten gar nicht, sondern sperren Ihren Zugang am Kündigungsenddatum

Pro tip: Überprüfen Sie die Lexoffice-AGB auf das Wort "Rückerstattung" oder "Erstattung" im Kontext von Jahresverträgen. Falls keine explizite Regelung existiert, haben Sie nach deutschem Recht (BGB) ein Recht auf anteilige Rückerstattung ungenutzter Zeit - besonders, wenn die Kündigung innerhalb der Kündigungsfrist erfolgte. Falls Lexoffice nicht erstattet, können Sie das über die Verbraucherzentrale Deutschland einfordern. Stopee hilft Ihnen gerne bei dieser Eskalation.

Erstattungen im falle von zahlungsfehlern

Sollte Lexoffice Sie nach Ihrer Kündigung noch berechnet haben, können Sie folgende Schritte einleiten:

  1. Kontaktieren Sie Lexoffice schriftlich mit Ihrer Kündigungsbestätigung und dem Datum der unerwünschten Abbuchung
  2. Fordern Sie eine Rückerstattung innerhalb von 14 Tagen an
  3. Wenn Lexoffice nicht antwortet, leiten Sie eine Rückbuchung bei Ihrer Bank ein (Lastschrift widersprechen oder Kreditkarte Chargeback)

Dokumentieren Sie alles schriftlich. Diese Unterlagen sind wichtig, falls die Angelegenheit eskaliert.

Ihre verbraucherrechte nach deutschem recht

Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) schützt Sie als Verbraucher mit klaren Regeln. Kennen Sie diese Rechte - sie sind Ihre wichtigste Waffe gegen unfaire Praktiken.

Das kündigungsrecht nach BGB § 314

Das BGB garantiert Ihnen, einen Dauerschuldvertrag (wie ein Software-Abo) mit angemessener Kündigungsfrist zu beenden. "Angemessen" bedeutet üblicherweise 30 Tage zum Ende eines Abrechnungszeitraums. Lexoffice muss diese Frist in seinen AGB klar angeben. Sollte Lexoffice eine unrealistisch lange Frist fordern (z.B. 6 Monate), könnte diese unwirksam sein - vor allem, wenn Sie als Verbraucher (nicht als Unternehmer) kündigen.

Unwirksame AGB-Klauseln

Manche AGB-Klauseln sind ungültig, auch wenn Lexoffice sie veröffentlicht hat:

  • Kündigungsfristen länger als 3 Monate gelten oft als unangemessen und unwirksam
  • Automatische Verlängerungen ohne explizite Zustimmung verstoßen gegen das Gesetz gegen unlautere Geschäftspraktiken (UWG)
  • Versteckte Gebühren oder Bedingungen sind unwirksam, falls sie nicht deutlich sichtbar waren

Pro tip: Falls Lexoffice Sie nach Ihrer Kündigung noch berechnet oder eine ungültige Klausel durchsetzen will, notieren Sie die Klausel-Nummer aus den AGB und kontaktieren Sie die Verbraucherzentrale Deutschland. Diese Stellen haben Musterklagen gegen Unternehmen gewonnen, die ähnliche Praktiken missbraucht haben.

Beschwerde bei der verbraucherzentrale und regulierungsbehörden

Sollte Lexoffice Ihre Kündigung nicht anerkennen oder Sie weiterhin berechnen, können Sie sich an folgende Stellen wenden:

  • Verbraucherzentrale Deutschland: www.verbraucherzentrale.de - kostenlose Beratung zu Abo-Kündigungen
  • Bundesnetzagentur (BNA): beschwerde@bna.bund.de - falls es um unfaire Geschäftspraktiken geht
  • Luftfahrt-Bundesamt oder regionales Verbraucherschutzamt: für regionale Eskalationen

Diese Behörden können Druck auf Unternehmen ausüben und durchsetzen, dass ungültige Klauseln nicht gelten. Stopee empfiehlt Ihnen, zuerst Dokumentation zu sammeln und dann diese offizielle Kanäle zu nutzen.

Häufige fehler bei der kündigung

Viele Menschen machen Fehler, die dazu führen, dass ihre Kündigung nicht anerkannt wird oder zu späte eingereicht wird. Hier sind die häufigsten Fallstricke und wie Sie diese vermeiden.

Fehler 1: kündigungsfrist falsch berechnet

Dies ist der häufigste Fehler. Viele Nutzer denken, sie können einen Monat voraus kündigen - aber die Frist beginnt oft erst nach Ablauf des aktuellen Abrechnungszeitraums zu laufen. Beispiel: Wenn Sie am 15. März monatlich zahlen, ist Ihr nächster Abrechnung am 15. April. Die Kündigungsfrist von 30 Tagen beginnt am 15. April, endet am 14. Mai - Ihr Abo stoppt am 31. Mai. Pro tip: Addieren Sie in Ihrem Kalender: [nächstes Abrechnungsdatum] minus [Kündigungsfrist Tage] = letzter Kündigungstag. Markieren Sie diesen Tag deutlich.

Fehler 2: nur mündlich gekündigt

Ein Anruf beim Kundenservice ist nicht ausreichend - Sie benötigen schriftliche Dokumentation. Falls Lexoffice später behauptet, keine Kündigung erhalten zu haben, haben Sie keine Beweise. Warning: Nutzen Sie immer die Online-Kündigung, E-Mail oder Einschreiben. Mündliche Zusagen zählen rechtlich nicht.

Fehler 3: zusatzmodule vergessen

Sie haben Zusatzmodule wie "Extra Mitarbeiter Lohn" oder "DATEV Plus" gebucht? Diese müssen oft separat gekündigt werden. Falls Sie nur das Hauptabo kündigen, könnte Lexoffice Sie für die Zusatzmodule weiterhin berechnen. Pro tip: Überprüfen Sie vor der Kündigung, welche Module aktiv sind, und kündigen Sie diese explizit mit.

Fehler 4: zu nah am kündigungsstichtag kündigen

E-Mails gehen verloren, Fristen sind schnell überschritten. Kündigen Sie mindestens 3 bis 5 Tage vor dem Kündigungsstichtag - das gibt Zeit für Verzögerungen und Probleme. Falls Sie online kündigen, geschieht es sofort, aber laden Sie den Screenshot trotzdem herunter.

Fehler 5: keine bestätigung speichern

Sie erhalten eine Bestätigung - und vergessen Sie. Dann, Monate später, kommt eine Rechnung. Ohne Bestätigung können Sie nicht nachweisen, dass Sie gekündigt haben. Pro tip: Speichern Sie sofort nach der Kündigung:

  • Screenshot der Online-Bestätigung (mit Datum, Uhrzeit, Kundennummer)
  • Bestätigungs-E-Mail (drucken oder PDF speichern)
  • Alle Rückscheine bei postalischer Kündigung

Fehler 6: daten nicht exportiert vor enddatum

Nach Kündigungsenddatum verlieren Sie Zugriff auf Ihre Daten. Wenn Sie diese später benötigen (z.B. für eine Steuerprüfung), können Sie sie nicht mehr abrufen. Exportieren Sie alle wichtigen Daten mindestens eine Woche vor Kündigungsenddatum.

Checkliste zur kündigung von lexoffice

Drucken Sie diese Checkliste aus oder notieren Sie die Punkte - sie helfen Ihnen, keine Schritte zu übersehen.

Schritt Aktion Erledigt
1 Kundennummer und aktuellen Tarif notieren
2 Kündigungsfrist in AGB überprüfen
3 Kündigungsenddatum berechnen und im Kalender markieren
4 Alle Daten exportieren (Rechnungen, Belege, Kontakte)
5 Kündigung online, per E-Mail oder Brief einreichen
6 Bestätigung speichern und ausdrucken (Screenshot + E-Mail)

Bewertungen und erfahrungen von nutzern

Was sagen andere Nutzer über die Kündigung von Lexoffice? Ein schneller Blick auf Bewertungsplattformen zeigt ein differenziertes Bild.

Positive erfahrungen

Nutzer, die online gekündigt haben, berichten oft, dass der Prozess schnell und einfach war - die Kündigung wurde sofort bestätigt, und es gab keine weiteren Belastungen. Das Online-Portal gilt als benutzerfreundlich, und die Kündigungsbestätigung per E-Mail wird meist zuverlässig versendet.

Probleme und rote flaggen

Einige Nutzer berichten, dass sie nach der Kündigung noch berechnet wurden, besonders bei Jahresabos. Der häufigste Grund: Sie berechneten die Kündigungsfrist falsch und kündigten zu spät. Andere berichten, dass Zusatzmodule nicht automatisch mit dem Hauptabo endeten - und sie weiterhin Gebühren zahlen mussten. Diese Probleme sind vermeidbar mit den Techniken, die Stopee Ihnen hier zeigt.

Vergleich mit anderen buchhaltungssoftwares

Falls Sie Lexoffice kündigen und zu einem anderen Anbieter wechseln, hier ein kurzer Vergleich zu bekannten Alternativen.

Software Startpreis/Monat Kündigungsfrist Besonderheit
Lexoffice 7,90 € 1 Monat zum Monatsende GoBD-konform, DATEV-Schnittstelle
sevDesk 6,90 € 1 Monat zum Monatsende Einfache Bedienung, guter Support
Fastbill 8,50 € 7 Tage zum Monatsende Zahlungsabwicklung integriert
Billomat 9,00 € 1 Monat zum Monatsende Rechnungsverwaltung, einfach

Die meisten Alternativen bieten ähnliche Kündigungsfristen wie Lexoffice - ein Monat ist Standard. Bei sevDesk und Fastbill können Sie oft auch monatlich zahlen und schneller wechseln. Für den genauen Vergleich nutzen Sie die kostenlosen Testphasen dieser Anbieter, bevor Sie kündigen.

Kontaktdaten und kündigungsadresse für lexoffice

Sollten Sie per Post oder E-Mail kündigen wollen, nutzen Sie diese Kontaktinformation.

Postadresse für kündigungsschreiben

lexoffice GmbH & Co. KG
Haupstrasse 33
60327 Frankfurt am Main
Deutschland

Pro tip: Senden Sie das Schreiben per Einschreiben mit Rückschein - das kostet etwa 3 bis 5 Euro und ist Ihr Nachweis.

E-Mail für kündigungen

Überprüfen Sie Ihre letzten Rechnungen oder das Lexoffice-Support-Portal auf die aktuelle Kündigungs-E-Mail-Adresse. Diese kann sein:

  • support@lexoffice.de
  • kunden@lexoffice.de
  • Eine Adresse, die in Ihrem Konto-Bereich angegeben ist

Warning: Nutzen Sie nicht einfach eine allgemeine Kontakt-E-Mail - fragen Sie im Support nach der korrekten Kündigungsadresse. Sonst könnte Ihre E-Mail in der falschen Abteilung landen.

Support-Kontakt bei fragen

Falls Sie vor der Kündigung Fragen zur Kündigungsfrist oder zum Prozess haben, kontaktieren Sie den Lexoffice-Support über das Online-Portal oder per Telefon. Die Supportnummer finden Sie auf der Lexoffice-Website oder auf Ihren Rechnungen.

Zusammenfassung: sicher kündigen mit stopee

Die Kündigung von Lexoffice ist einfach, wenn Sie die Schritte richtig befolgen. Zusammengefasst:

  1. Überprüfen Sie Ihre Kündigungsfrist (meist 1 Monat zum Monatsende) in den AGB
  2. Berechnen Sie Ihren Kündigungsstichtag - markieren Sie ihn deutlich im Kalender
  3. Exportieren Sie alle Daten eine Woche vor dem Kündigungsenddatum
  4. Kündigen Sie online über das Portal (schnell und dokumentiert) oder per Einschreiben
  5. Speichern Sie alle Bestätigungen in einem Ordner - digital und ausgedruckt
  6. Überprüfen Sie Ihren Kontoauszug nach dem Kündigungsenddatum auf unerwünschte Gebühren
  7. Falls Probleme auftreten, wenden Sie sich an die Verbraucherzentrale Deutschland

Vergessen Sie nicht: Sie haben Rechte als Verbraucher nach deutschem Recht. Lexoffice muss Ihre Kündigung anerkennen und respektieren. Falls das nicht passiert, steht Ihnen ein ganzes Netzwerk von Verbraucherschützern zur Seite - und Stopee kennt alle diese Ressourcen. Stopee hat bereits tausenden Verbrauchern geholfen, ihre Abos sicher zu kündigen und Gebühren zurückzufordern. Nutzen Sie unser Wissen und kündigen Sie mit Sicherheit - heute noch.

FAQ

Die Kündigung von Lexoffice unterliegt den Bedingungen in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen. In der Regel beträgt die Kündigungsfrist einen Monat zum Monatsende.

Sie können Lexoffice schriftlich kündigen, entweder per E-Mail oder per Post. Achten Sie darauf, die Kündigung rechtzeitig zu versenden.

Bei monatlicher Zahlung müssen Sie die Kündigung bis zum letzten Tag des Vormonats einreichen, um zum Ende des laufenden Monats zu kündigen.

Zusätzliche Module müssen separat gekündigt werden, da diese nicht automatisch mit dem Hauptvertrag enden. Prüfen Sie Ihre Vertragsdetails.

Die postalische Kündigung per Einschreiben gilt als die zuverlässigste Methode, da Sie einen Nachweis über den Versand und den Empfang erhalten.